Am 2. März 2026 hat der 26-jährige Lukas Günther in Eschenbach ein neues Tattoo-Studio namens „Botanica“ eröffnet. Mit seinem Studio möchte er insbesondere Frauen und Menschen aus der LGBTQ+-Community ansprechen und einen Raum schaffen, in dem sich alle wohlfühlen können. Die Gestaltung des Studios ist einladend und harmonisch, geprägt von Pflanzen, Holzleisten, gedeckten Farben, Blumenmustern und weichen Sitzmöbeln. Lukas, selbst schwul, legt großen Wert auf die Schaffung eines Raumes, in dem man „normal“ sein kann und sich nicht verstellen muss. Die Kunden kommen aus dem Landkreis Neustadt sowie aus den benachbarten Städten Bayreuth und Nürnberg, was zeigt, dass das Angebot von „Botanica“ über die Grenzen Eschenbachs hinaus geschätzt wird. Es sind alle Altersgruppen vertreten, was die Vielfalt und Offenheit des Studios unterstreicht. Weitere Informationen zu diesem spannenden neuen Angebot finden Sie in einem Artikel auf weiden24.de.

Einblick in die Tattoo-Szene

Das Tattoo-Studio „Botanica“ ist Teil einer wachsenden Bewegung in der Tattoo-Kultur, die sich zunehmend mit Themen wie Identität und Inklusion auseinandersetzt. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist das renommierte GANG BANG TATTOO in Frankfurt, das über 3.600 Bewertungen mit einer Durchschnittsbewertung von 4,9 Sternen aufweist. Dort gibt es zwei Standorte in Frankfurt sowie ein Studio in Gießen, wobei das Hauptstudio mit 500 qm besonders geräumig ist. GANG BANG TATTOO legt großen Wert auf Hygiene, Professionalität und Kundenzufriedenheit, was sich in der hohen Anzahl von Stammkunden, darunter auch bekannte Persönlichkeiten und Influencer, widerspiegelt. Informationen über dieses beeindruckende Studio finden Sie auf gangbangfrankfurt.de.

Die Entwicklung von speziellen Räumen für queere Tätowierer ist nicht nur in Eschenbach oder Frankfurt zu beobachten, sondern auch in anderen Städten. Ein Beispiel davon ist die Queer Tattoo Convention, die von Tätowierkünstlerin Ina Bär in Berlin ins Leben gerufen wurde. Nach drei Jahren der Suche fand sie einen geeigneten Veranstaltungsort im SO36, bekannt für seinen kulturellen Widerstand gegen Diskriminierung. Die erste Convention, die weniger als zwei Monate nach der Raumfindung stattfand, zog über 400 Gäste an und es wurden fast 100 Tätowierungen an diesem Tag gemacht. Viele Teilnehmer hatten Folgetermine. Die nächste Auflage der Convention ist bereits in Planung, mit dem Ziel, das Event auf zwei Tage auszudehnen und noch mehr Künstler und Auftritte einzubeziehen. Näheres zu dieser aufregenden Veranstaltung finden Sie auf iheartberlin.de.

Die Eröffnung von „Botanica“ in Eschenbach ist somit nicht nur ein weiterer Schritt in der lokalen Tattoo-Szene, sondern auch Teil eines größeren Trends, der die Vielfalt und Inklusion in der Kunst des Tätowierens fördert. Mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der LGBTQ+-Community und anderen unterrepräsentierten Gruppen zeigt Lukas Günther, wie wichtig es ist, Räume zu schaffen, in denen jeder Mensch sich selbst sein kann.