Heute ist der 7.03.2026, und wir werfen einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Eislingen/Fils, einer Stadt, die sich trotz ihrer überschaubaren Größe durch eine interessante Unternehmenslandschaft auszeichnet. Laut dem Standortranking Deutschland, das von Die Deutsche Wirtschaft und der Deutschen Exzellenzprüfung GmbH veröffentlicht wird, belegt Eislingen/Fils im Ranking für 2025 den 646. Platz mit 17,58 Punkten, was einen Rückgang um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Stadt hat sechs Top-Unternehmen, was ihr im Unternehmensranking den 795. Platz einbringt. Die Einwohnerzahl von Eislingen/Fils liegt bei 22.325, und die Stadt rangiert damit auf Platz 614 der größten Städte Deutschlands.
Ein bemerkenswertes Merkmal von Eislingen/Fils ist das Verhältnis von Top-Unternehmen zur Einwohnerzahl, das bei 26,88 pro 100.000 Einwohner liegt und deutschlandweit den 2648. Platz einnimmt. Zudem sind in der Stadt 8.201 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze registriert, was ein Verhältnis von 0,37 Arbeitsplätzen pro Einwohner ergibt, und damit den 1616. Platz im deutschlandweiten Vergleich. Besonders hervorzuheben ist der Weltmarktführer Hinterkopf GmbH, der Maschinen und Anlagen zur Bedruckung von Aluminium- und Kunststofftuben herstellt. Zwei Unternehmen aus der Region sind als Hidden Champions eingestuft, was auf die Stärke des Mittelstands in Eislingen/Fils hinweist.
Unternehmenslandschaft und Wirtschaftskraft
Die größten Unternehmen in Eislingen/Fils sind beeindruckend und tragen zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Die Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG führt die Liste mit einem Umsatz von 226,9 Millionen Euro im Jahr 2020 und 900 Mitarbeitern an. Gefolgt wird sie von der MAG IAS GmbH, die 117,2 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2022 erzielte und 1.600 Mitarbeiter beschäftigt. Auch die Emil Bucher GmbH & Co. KG, ADAM MATHEIS GMBH & CO. KG und Weckerle Cosmetics Eislingen GmbH spielen eine wichtige Rolle. Die Hinterkopf GmbH, der Weltmarktführer, erzielt einen geschätzten Umsatz von 39,7 Millionen Euro mit 180 Mitarbeitern.
Das Standortranking wird seit 2020 veröffentlicht und basiert auf der Anzahl der Top-Unternehmen und der öffentlichen Standort-Bewertung. In der aktuellen Bewertung wurden 4.063 Orte erfasst, und München führt das Ranking an, gefolgt von Hamburg und Berlin. Neu hinzugekommen sind auch die Hochschulen in die Bewertung, was die Entwicklung in der Unternehmenslandschaft umfassender abbildet. Insgesamt stiegen 3.050 Städte in ihren Platzierungen, während 925 Orte sanken. Es wurden individuelle Benotungen zu sieben Standortfaktoren erhoben, die auch das Verhältnis von Beschäftigten zur Einwohnerzahl berücksichtigen.
Öffentliche Wahrnehmung und Ausblick
In Eislingen/Fils fehlen leider vier öffentliche Bewertungen, die für einen Mittelwert erforderlich wären. Dennoch zeigt die Stadt eine dynamische Entwicklung, die durch die Ansiedlung von Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen geprägt ist. Die Erfassung der Standortfaktoren und der Unternehmen wird auch in Zukunft von Bedeutung sein, um die wirtschaftliche Lage der Stadt zu analysieren und zu fördern. Weitere Informationen und Detaildaten zum Standortranking sind unter Die Deutsche Wirtschaft einsehbar.
Die Entwicklungen in Eislingen/Fils sind ein Beispiel dafür, wie auch kleinere Städte durch gezielte Ansiedlung von Unternehmen und eine starke mittelständische Basis wachsen können. Die Herausforderungen, die mit dem Rückgang im Ranking verbunden sind, bieten jedoch auch Chancen für zukünftige Verbesserungen und eine positive Entwicklung der Stadt.