Laser-Angriffe auf Lokführer: Ebersbach in Alarmbereitschaft!
In Ebersbach an der Fils blenden Laserpointer-Angriffe Lokführer am 29. und 30. September. Bundespolizei ermittelt.

Laser-Angriffe auf Lokführer: Ebersbach in Alarmbereitschaft!
Am Dienstagabend, dem 30. September 2025, kam es zu einem beunruhigenden Vorfall am Bahnhof in Ebersbach/Fils. Ein Lokführer des Metropol-Express wurde gegen 20:20 Uhr mit einem grünen Laserpointer geblendet. Glücklicherweise blieb der Lokführer unverletzt. Die Bundespolizei wurde umgehend alarmiert und suchte nach dem Täter, konnte jedoch keine verdächtigen Personen ausfindig machen. Dieser Vorfall ist der zweite seiner Art innerhalb von nur zwei Tagen, denn bereits am Montagabend waren ebenfalls Lokführer mit einem grünen Laserpointer geblendet worden. Auch in diesem ersten Vorfall konnten die Beamten zwar den Laserstrahl erkennen, jedoch keine Person identifizieren.
Die Situation führt zu ernsthaften Bedenken über die Sicherheit im Bahnverkehr. Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen unter dem Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Bei diesem Vorgehen ist es essenziell, dass Zeugen sich melden. Die Bundespolizei Stuttgart hat eine Hotline eingerichtet, unter der Hinweise angenommen werden: (0711) 55049-1020.
Zwei Vorfälle, ein erschreckendes Muster
Insgesamt gab es in der Nacht vom 29. auf den 30. September 2025 zwei Vorfälle, bei denen Lokführer in Ebersbach durch grüne Laserpointer geblendet wurden. Beide Lokführer blieben, wie bereits erwähnt, unverletzt. Diese Angriffe auf Berufsgruppen, die für die Sicherheit im Bahnverkehr verantwortlich sind, müssen ernst genommen werden. Laut den Berichten sind solche Vorfälle nicht nur gefährlich, sondern können auch schwerwiegende Folgen für den Bahnverkehr haben.
Die Bundespolizei hat bereits Streifen zur Fahndung nach den Tätern ausgeschickt, jedoch ohne Erfolg. Sie konnte keine verdächtigen Personen im Umfeld des Bahnhofs feststellen. Die Ernsthaftigkeit solcher Taten zeigt sich auch in anderen Regionen, wie ein Vorfall in Stuttgart, bei dem ein 41-jähriger Mann beschuldigt wird, mit einem Laserpointer auf Züge gezielt zu haben. Auch hier wurde ein Laserpointer sichergestellt, und der Mann konnte nach einer Sicherheitsleistung das Revier wieder verlassen.
Die wiederholten Vorfälle in Ebersbach machen deutlich, dass ein erhöhte Sensibilität in Bezug auf die Sicherheit im Bahnverkehr notwendig ist. Diese Art von gefährlichen Eingriffen erfordert sowohl präventive Maßnahmen als auch eine strenge Verfolgung der Täter. Die Bundespolizei wird weiterhin eng mit der Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um solche Vorfälle zu verhindern und die Sicherheit im Bahnverkehr zu gewährleisten.
Die Gesellschaft wird dringend aufgefordert, sich solchen gefährlichen Handlungen entgegenzustellen und Aufklärung über die Konsequenzen des Einsatzes von Laserpointern im öffentlichen Raum zu leisten.
Bild berichtet, dass Sicherheitskräfte in Ebersbach bereits Maßnahmen ergreifen, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern. Detaillierte Informationen zu den Vorfällen finden Sie auch bei SWP und weiteren Meldungen bei Stuttgarter Nachrichten.