Am Sonntag, dem 8. Februar 2026, findet im Bürgerhaus-Saal in Ebersbach/Fils eine Filmvorführung statt, organisiert von der KulturWerkstatt Ebersbach/Fils und Kinomobil BW. Bei dieser Veranstaltung werden zwei Filme gezeigt, darunter das spannende Drama „Amrum“, das unter der Regie von Fatih Akin entstanden ist und die dramatischen letzten Tage des Zweiten Weltkriegs thematisiert. Das Event bietet auch vielfältige Angebote wie Knabbereien, frisches Popcorn und Getränke, um den Zuschauern ein rundum gelungenes Erlebnis zu ermöglichen.

Für den Film „Amrum“ wurde ein Eintrittspreis von 6 Euro festgelegt. Der Film erzählt die Geschichte des 12-jährigen Nanning, der seiner Mutter in den letzten Kriegstagen hilft und gleichzeitig mit neuen Konflikten konfrontiert wird. Der Film hat eine Laufzeit von etwa 93 Minuten und richtet sich an Zuschauer ab 12 Jahren. Fatih Akin, der für seine tiefgründigen Erzählungen bekannt ist, hat das Drehbuch zusammen mit Hark Bohm verfasst, wobei Bohm auf seine eigenen Kindheitserinnerungen zurückgreift. NDR beschreibt „Amrum“ als ein Historienfilm, der die Perspektive eines Kindes im Angesicht der Wirren des Krieges beleuchtet.

Ein Blick auf die Handlung

Die Handlung von „Amrum“ spielt im Frühjahr 1945 auf der Nordseeinsel Amrum und ist in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs angesiedelt. In dieser unruhigen Zeit muss Nanning, der aus Hamburg stammt und dessen Vater ein Obersturmbannführer der SS ist, nicht nur die Herausforderungen des Krieges bewältigen, sondern auch die Strömungen seiner eigenen Familie ertragen. Seine Mutter, eine überzeugte Nationalsozialistin, ist hochschwanger und tragisch unbemerkt von den Veränderungen um sie herum.

Ein zentraler Moment im Film ist der Tod Adolf Hitlers, der Nanning und seine Mutter emotional trifft. Nanning versucht, seiner Mutter ein einfaches Geschenk zu machen – ein Weißbrot mit Butter und Honig, was im Kontext der Kriegszeit alles andere als einfach ist. Die Herausforderungen, die er dabei erlebt, spiegeln die wirtschaftliche Not und die Unsicherheiten wider, gleichzeitig wird das Thema Migration behandelt, da viele Amrumer Kinder während des Krieges für die US-Armee kämpften. Wikipedia hebt hervor, dass der Film sowohl positive als auch nachdenkliche Kritiken erhält, mehr als 809.194 Kinobesucher in Deutschland verzeichnet und zudem für die Oscarverleihung 2026 eingereicht wurde.

Weitere Filmvorführungen

Zusätzlich zu „Amrum“ wird auch der Film „Pumuckl und das große Missverständnis“ gezeigt, der eine weitere Möglichkeit für Familien bietet, einen schönen Sonntag zu verbringen. Dieser deutsche Film aus dem Jahr 2025, unter der Regie von Marcus H. Rosenmüller, hat eine Laufzeit von etwa 98 Minuten und richtet sich an Kinder ab 5 Jahren. Der Eintrittspreis beträgt hier nur 3 Euro. Die charmante Geschichte um Pumuckl und seinen Freund Eder verspricht, eine unterhaltsame Abwechslung zu bieten.

Die Veranstaltung im Bürgerhaus-Saal ist eine Chance, lokale Kultur und cineastisches Schaffen zu unterstützen und gemeinsam Erinnerungen zu schaffen. Sowohl „Amrum“ als auch „Pumuckl“ stehen für unterschiedliche Perspektiven auf die menschliche Erfahrung – sei es in Zeiten des Krieges oder in der Kindheit. Seien Sie dabei und genießen Sie einen facettenreichen Kinotag in Ebersbach/Fils!