In Kirchdorf i. Wald, Landkreis Regen, gab es am Morgen des 17. Februar 2026 Stromstörungen, die viele Haushalte in der Region betroffen haben. Die Probleme traten insbesondere im Postleitzahlengebiet 94261 auf. Obwohl die Haushalte im Durchschnitt nur wenige Minuten jährlich ohne Strom sind, sorgten die aktuellen Störungen für Unruhe und Unsicherheit. Das Stromnetz in Deutschland ist allgemein als sehr resistent gegen Störungen bekannt, doch die vorliegenden Probleme scheinen hauptsächlich auf Niederspannungsstörungen zurückzuführen zu sein. Techniker der Bayernwerk Netz GmbH sind bereits aktiv, um die Situation zu beheben, wobei es an einem Standort in Kirchdorf i. Wald Handlungsbedarf gibt.
Warten wir mal ab, was die Techniker herausfinden. Aktuelle Informationen zu den Störungen zeigen, dass eine Wartung im Bereich B 85 in Schlag, Ortsteil Dürnau, am 17. Februar 2026 um 10:31 Uhr beendet wurde. Bei Stromausfällen wird geraten, Ruhe zu bewahren und zunächst die Sicherungen im Sicherungskasten zu überprüfen. Es ist nicht notwendig, sofort die Rettungsleitstellen zu kontaktieren; stattdessen sollten Betroffene ihren Energieversorger anrufen. Der Störungsreport des Netzbetreibers Bayernwerk ist dabei eine nützliche Informationsquelle.
Wie man sich bei Stromausfällen verhält
Stromausfälle sind in der Regel ungeplante Netzstörungen, die die Elektrizitätsversorgung unterbrechen. Ein plötzlicher Stromausfall kann viele Menschen überraschen, doch es gibt einfache Schritte, die in solchen Situationen befolgt werden sollten. Zunächst sollte man Ruhe bewahren und eine Taschenlampe suchen, um in der Dunkelheit nicht im Stich gelassen zu werden. Es ist ratsam zu überprüfen, ob der Ausfall nur im eigenen Haushalt oder auch in der Nachbarschaft vorliegt. Bei größeren Stromausfällen kann man sich an den Energieversorger wenden, um weitere Informationen zu erhalten. Zudem sollten elektrische Geräte nicht eingeschaltet bleiben, da dies zu Schäden durch Überspannung führen kann.
Die durchschnittliche Stromausfallzeit in Deutschland lag 2023 bei etwa 13 Minuten. In Berlin gibt es spezielle lokale Anlaufstellen, die bei Stromausfällen koordinierend tätig werden. Besonders hervorzuheben ist, dass Großflächige Stromausfälle kritische Infrastrukturen betreffen können. Um auf solche Unwägbarkeiten vorbereitet zu sein, ist es ratsam, Notfallpläne und Vorräte an Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten bereitzuhalten.
Ursachen und Statistiken zu Stromausfällen
Stromausfälle in Deutschland haben verschiedene Ursachen. Häufig sind Fehler im Zuständigkeitsbereich der Netzbetreiber, wie Kabel- oder Leitungsfehler, verantwortlich. Einwirkungen Dritter, wie Baggerarbeiten oder Verkehrsunfälle, können ebenfalls zu Ausfällen führen. Der jüngste großflächige Stromausfall in Berlin ist ein Beispiel für solche Einwirkungen. Seltenere Ursachen sind Extremwetter, wie Blitzschlag oder Sturm, sowie Rückwirkungsstörungen durch Kurzschlüsse. Laut aktuellen Statistiken war jeder deutsche Stromverbraucher im vergangenen Jahr im Schnitt 11,6 Minuten vom Netz getrennt. Im Niederspannungsnetz, das Haushalte und Gewerbebetriebe versorgt, betrugen die Ausfälle im Schnitt 2,4 Minuten.
Die Situation in Deutschland zeigt, dass einige Bundesländer, insbesondere in Ostdeutschland wie Brandenburg und Sachsen-Anhalt, deutlich stärker von Stromausfällen betroffen sind, während Hessen und das Saarland mit Ausfallzeiten von unter 10 Minuten besser abschneiden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Bevölkerung sich auf Stromausfälle vorbereitet, um im Ernstfall schnell und effizient handeln zu können.
Für aktuelle Informationen zu Stromausfällen in Deutschland kann die Karte von stromausfall.org genutzt werden, die nicht nur aktuelle Ausfälle anzeigt, sondern auch die Möglichkeit bietet, diese selbst zu melden. So wird die Informationslage verbessert, und die Bevölkerung kann besser auf solche unerwarteten Situationen reagieren.