In der 40. Kalenderwoche des Jahres 2025 wurden auf einer bedeutenden Baustelle in der Region Fortschritte erzielt, die den Baufortschritt maßgeblich voranbringen. Die Hohldielendecke wurde erfolgreich auf bereits errichtete Säulen und Träger verlegt und ausbetoniert. Über 140 Deckenelemente wurden präzise eingebaut, was den Anforderungen an die Bauqualität gerecht wird. Auch die Vertikalabdichtung in der Einschüttebene wurde hergestellt, sodass wichtige Abdichtungsarbeiten für die langfristige Beständigkeit des Gebäudes abgeschlossen sind. Dies wurde möglich gemacht durch eine Baustellenbesichtigung von Kameraden, die den Fortschritt des Projekts begutachteten. FF Vöcklabruck berichtet über diese Entwicklungen.

Die verwendeten Hohldielendecken gehören zu den modernen und effizienten Deckentragwerken. Sie bieten viele Vorteile, darunter eine geringe Bauhöhe und minimalen Baustoffverbrauch. Diese vorgepressten Deckenelemente sind ohne Unterstellung montierbar und benötigen nachträglichen Fugenverguss. Die Produktion erfolgt gemäß den strengen Vorgaben der ÖNORM EN 1168, was die Qualität der Bauprojekte sichert. Die Spannweiten der Hohldielendecken können dabei bis zu 22 Meter betragen, was Planern erheblichen Gestaltungsspielraum bietet. Oberndorfer beschreibt weitere technische Details dieser Deckensysteme.

Technische Details und Anwendungen

Die Hohldielendecken sind nicht nur für Decken und Dächer der Nutzungskategorien A-F und H gemäß ÖNORM B 1991-1-1 geeignet, sondern können auch ruhende Belastungen und Fahrzeugverkehr bis zu einem Gesamtgewicht von 30 kN tragen. Für spezielle Anforderungen, wie dynamische Lasten und befahrbare Bereiche mit Fahrzeuggewichten über 30 kN, ist eine bewehrte Aufbetonschicht erforderlich.

Die Herstellung der Hohldielendecken erfolgt im Extruderverfahren auf beheizbaren Stahlschalungen, was zu hohen Betonfestigkeiten führt. Die Mindestbetonfestigkeitsklasse liegt bei C50/60. Die Breite der Regelelemente beträgt dabei 1,20 Meter, während schmälere Platten durch Längsschnitte im Bereich der Hohlräume hergestellt werden. Auch dieser Prozess unterliegt strengen Kontrollen, sowohl in der werkseigenen Produktion als auch durch zertifizierte Stellen gemäß ÖNORM EN 13369.

Die Kombination aus innovativer Bauweise und hochwertigen Materialien ermöglicht eine zeitgemäße und nachhaltige Architektur, die sowohl ästhetischen als auch funktionalen Anforderungen gerecht wird. Damit stellt dieses Bauprojekt einen wichtigen Schritt in Richtung moderner Baukultur dar.