Am heutigen Tag, dem 10. Februar 2026, sollten Verkehrsteilnehmer in Eislingen/Fils, im Kreis Göppingen, Baden-Württemberg, besonders wachsam sein. Wie news.de berichtet, sind mobile Radarfalle vor Ort aktiv und überwachen die Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h auf der Salacher Straße (PLZ 73054). Es ist wichtig zu beachten, dass der Standort des Blitzers bislang nicht offiziell bestätigt wurde, weshalb die dargestellten Informationen ohne Gewähr sind.

Die mobilen Blitzer, auch bekannt als Enforcement Trailer, nutzen moderne Laser- und Lidartechnologie zur präzisen Geschwindigkeitsmessung. Diese Geräte erscheinen aus der Ferne wie abgestellte Anhänger und ermöglichen einen autonomen Betrieb ohne Personaleinsatz. Der Enforcement Trailer wird von der Firma Vitronic hergestellt und kann ohne viel Aufwand in verschiedenen Einsatzorten bewegt werden. Er verfügt über spezielle Sicherheitsvorkehrungen gegen Vandalismus, wie eine schusssichere Hülle und ein Alarmsystem, das die Messtechnik schützt. Wikipedia gibt dazu an, dass die Technik gegen Brandstiftung ebenso geschützt ist und eine Einsatzdauer von mindestens fünf Tagen garantieren kann.

Funktion und Technik der Blitzeranhänger

Die Messtechnik im Enforcement Trailer basiert auf dem Modell PoliScan Speed. Diese Technologie ermöglicht es, Geschwindigkeiten und Positionen aller Fahrzeuge im Messfeld gleichzeitig über mehrere Fahrstreifen zu erfassen. Besonders effektiv ist der Einsatz in Bereichen, in denen variable Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten oder Durchfahrtsverbote bestehen. Über ein integriertes Modem werden die Messdaten verschlüsselt über Mobilfunk übermittelt, was die Effizienz und Sicherheit der Überwachung steigert.

Die Kosten eines Enforcement Trailers liegen im Bereich zwischen 120.000 und 150.000 Euro. In Deutschland setzen seit 2015 verschiedene Landespolizeien diese Technik ein, während die französische Polizei 2015 zusätzliche 150 Einheiten bestellte und diese als ALICE bezeichnete.

Verkehrsüberwachung in Deutschland

Die allgemeine Zielsetzung der Verkehrsüberwachung, die von Polizei, Verkehrsbehörden und dem Ordnungsamt in Kommunen durchgeführt wird, ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Hierbei spielt die Geschwindigkeitsüberwachung eine zentrale Rolle, da sie einen erheblichen Beitrag zur Verringerung von Verkehrsunfällen leisten kann. Laut bussgeldkatalog.org umfasst die Verkehrsüberwachung auch die Beobachtung und Aufzeichnung des Verkehrs sowie das Verfolgen von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.

Die mobile Geschwindigkeitsüberwachung, wie sie durch Blitz-Anhänger durchgeführt wird, dient dazu, Fahrer nicht an bestimmte Standorte zu gewöhnen und eine höhere Effektivität zu erreichen. In vielen Kommunen wird auch private Verkehrsüberwachung in Betracht gezogen, was jedoch rechtliche Besonderheiten mit sich bringen kann.

Die Bürger sollten sich also nicht nur an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, um Bußgelder oder mögliche Fahrverbote zu vermeiden, sondern auch ein Bewusstsein für die verschiedenen Formen der Verkehrskontrolle entwickeln.