Vom 17. bis 25. Januar 2026 präsentierte sich der Landkreis Esslingen auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Der Messestand 6D81, unter dem Schwäbische-Alb-Tourismusverband (SAT), stellte die vielfältigen touristischen Angebote der Region vor. Neben den Städten Esslingen, Filderstadt, Plochingen, Nürtingen und Beuren war auch das Freilichtmuseum Beuren Teil dieser Präsentation. Die Besucher konnten überarbeitete Broschüren, einschließlich einer Rad- und Wanderkarte, erhalten, und durch kostümierte Schauspieler des Theaters unter den Kuppeln wurden interessante Einblicke in die lokale Kultur vermittelt. Am Familientag, dem 25. Januar, war der Eintritt für Kinder bis 15 Jahre frei.

Trotz rückläufiger Übernachtungszahlen bleibt der Landkreis Esslingen ein gefragtes Reiseziel. Von Januar bis September 2025 wurden 569.900 Ankünfte (−2,7 %) und rund 1,11 Millionen Übernachtungen (−8,1 %) verzeichnet. Diese Rückgänge sind vor allem auf das Rekordjahr 2024 zurückzuführen. Starke Monate von März bis Mai zeigen jedoch das Potential der Region auf.

Vielfalt der Angebote

Die Region um Stuttgart bietet eine große Palette an Natur-, Kultur- und Freizeitaktivitäten. Besonders hervorzuheben ist die Panoramatherme Beuren sowie das Freilichtmuseum Beuren, das nicht nur historische Gebäude zeigt, sondern auch als Informationszentrum des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb dient. Das Freilichtmuseum, auch bekannt als Museumsdorf „Neckartal“, liegt in Beuren bei Nürtingen und umfasst eine Fläche von ca. 9 ha. Es präsentiert translozierte alte Gebäude aus der Umgebung und hat 24 historische Exponate, die die Kultur und Geschichte der Region erfahrbar machen.

Das Jahresprogramm des Freilichtmuseums Beuren für 2026 beinhaltet zahlreiche Aktionstage und neue Formate wie die Familiensonntage, die das Engagement für die Bildungsaufgabe des Museums unterstreichen. Unter dem Motto „Alltag. Austausch. Aufbruch.“ erwartet die Besucher vom 29. März bis 1. November ein interessantes Programm. Der Eintritt ist mit verschiedenen Karten kostenlos oder ermäßigt.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Ein wichtiger Aspekt des touristischen Auftritts in der Region ist der Fokus auf nachhaltigen Qualitätstourismus. Im Rahmen eines Projekts zur Aktualisierung des Tourismus-Nachhaltigkeits-Satellitenkontos (TSSA) in Deutschland wird die Nachhaltigkeit des Deutschlandtourismus gemessen. Dabei stehen Hauptaspekte wie Wertschöpfung, Arbeitsplätze und die Reduzierung von Emissionen im Vordergrund. Die Region an der Schwäbischen Alb arbeitet aktiv daran, die Wanderwege zu optimieren und neue Mountainbike-Trails zu schaffen, um das touristische Angebot qualitativ zu verbessern.

Die Wanderwege im Biosphärengebiet Schwäbische Alb werden derzeit überarbeitet, um ein ansprechendes und qualitativ hochwertiges Wandernetz zu gewährleisten. Zudem wurden bereits Mountainbike-Trails in Leinfelden-Echterdingen und Reichenbach eröffnet. Die Premiumwanderwege „hochgehberge“ umfassen 22 zertifizierte Routen, die regelmäßig geprüft werden, um den hohen Standards des Naturtourismus zu entsprechen.