Am Samstag, den 15. November, lädt die Zumba-Trainerin Melanie Stauffer zur zweiten „Zumba Charity Party“ in Unterensingen ein. Diese Veranstaltung hat nicht nur das Ziel, Menschen zusammenzubringen, sondern unterstützt auch krebskranke Kinder. Bei der ersten Veranstaltung, die im März stattfand, wurden herausragende 1500 Euro gesammelt. Davon gingen 800 Euro an das Kinderhospiz Kirchheim, während 700 Euro an die SKV-Handball-Bambinis gespendet wurden. Der Erfolg der ersten Party, die so viele Spenden generierte, hat die Vorfreude auf die kommende Veranstaltung gesteigert und ihre Durchführung steht fest.

Solche Charity-Events finden zunehmend Beachtung und Unterstützung in der Gemeinschaft. Ein weiteres Beispiel ist die „Zumba & More Charity“, die am 6. Juli 2024 in der Mehrzweckhalle des TSV Nellmersbach in Winnenden stattfindet. Organisiert wird dieses Event von sieben Schülerinnen der Sozialethik-AG des Georg-Büchner-Gymnasiums. Die Schülerinnen aus den Klassenstufen 7, 8 und 9 haben innerhalb von zwei Monaten eine sorgfältige Planung durchgeführt und in Zusammenarbeit mit dem TSV Nellmersbach sowie dem Förderkreis für krebskranke Kinder e.V. Stuttgart ein fröhliches Event auf die Beine gestellt. Die Teilnehmer können sich auf lateinamerikanische Rhythmen, eine ausgezeichnete Stimmung und die Unterstützung für einen guten Zweck freuen. Ziel ist es, wie bei der ersten Veranstaltung 1500 Euro zu sammeln.

Vorteile von Sport für die Gesundheit

Veranstaltungen wie die „Zumba Charity Party“ und ähnliche Events zeigen, wie Sport nicht nur für Freude und Zusammenhalt sorgen kann, sondern auch gesundheitliche Vorteile bietet. Regelmäßige körperliche Aktivitäten, wie Zumba, können helfen, Verletzungsrisiken zu reduzieren, insbesondere für Menschen, die an Osteoporose leiden. Diese Knochenkrankheit betrifft hauptsächlich ältere Frauen und erhöht das Risiko von Frakturen, besonders an Hüfte und Wirbelsäule. Durch gezielte Übungen kann jedoch die Muskelstärke erhöht und das Gleichgewicht verbessert werden, was entscheidend für die Prävention von Stürzen ist.

Zu den empfohlenen Arten von Übungen für Betroffene gehören unter anderem:

  • Krafttraining (z.B. mit Hanteln oder Widerstandsbändern)
  • Belastende aerobe Aktivitäten (z.B. Gehen oder Tanzen)
  • Flexibilitätsübungen (z.B. sanftes Dehnen)
  • Stabilitäts- und Balanceübungen (z.B. Tai Chi)

Es ist jedoch wichtig, vor dem Beginn eines Trainingsprogramms einen Gesundheitsdienstleister zu konsultieren, um den individuellen Zustand zu beurteilen und geeignete Übungen auszuwählen. Die Organisation solcher Veranstaltungen, wie die von Melanie Stauffer oder den Schülerinnen des Georg-Büchner-Gymnasiums, verbindet Freude am Tanzen mit einem wertvollen gesellschaftlichen Beitrag.