Im mit Spannung erwarteten Derby der Handball-Oberliga, Staffel 2, setzte sich der TSV Wolfschlugen am 1. Februar 2026 gegen den SKV Unterensingen mit 27:21 durch. Vor 700 Zuschauern, die das Duell in der heimischen Halle erlebten, zeigten die Wolfschluge ihre Stärke gegenüber dem bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter, der neun Liga-Siege in Folge verzeichnet hatte.
Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, als Wolfschlugen nach 13 Minuten mit 2:1 führte. Unterensingen konterte jedoch und setzte sich bei 20 Minuten auf 5:3 ab. Auch eine zwischenzeitliche Führung durch die Wolfschluge, die nach einem 4:0-Lauf wieder auf 10:8 (28.) stellte, brachte die Unterensinger nicht aus der Fassung. Im zweiten Durchgang stach besonders der TSV-Keeper Ricardo Petruzzi hervor, der maßgeblich zum Erfolg beitrug. Unterensingen kam nicht näher als auf einen Treffer heran, und die Wolfschluge konnte sich stetig absetzen, unter anderem durch das Zwischenresultat 21:15 (49.).
Starker Willen trotz Herausforderungen
Trotz der deutlichen Führung gab es im Spielverlauf auch Herausforderungen für die Wolfschluge. Es wurden insgesamt fünf Siebenmeter verworfen, was die Erfolgsquote hätte deutlich erhöhen können. Dennoch bewahrte das Team die Nerven und zeigte ein starkes Zusammenspiel, das letztlich den Sieg sicherte.
Darüber hinaus setzt sich der TSV Wolfschlugen nicht nur durch sportliche Erfolge in den Vordergrund. Der Verein verfolgt auch die Vision einer digitalen Barrierefreiheit, um allen Nutzern, einschließlich Menschen mit Behinderungen, eine bessere Benutzererfahrung auf der offiziellen Website zu bieten. In Anlehnung an die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) wird kontinuierlich daran gearbeitet, die Website weiter zu entwickeln und barrierefreier zu gestalten. Anpassbare Textgrößen, Kontrasteinstellungen und vollständig Tastaturnavigation sind einige der geplanten Funktionen, die noch im Aufbau sind.
Inklusion im Sport vorantreiben
Die Bemühungen zur Barrierefreiheit stehen im Einklang mit den Zielen des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), der die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Sport fördert. Der Abbau struktureller und kommunikativer Barrieren ist notwendig, um Inklusion im Sport zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die aktive Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und die Schaffung einer alltäglichen Verständigung zwischen Sportlern mit und ohne Behinderungen essenziell.
Der TSV Wolfschlugen nimmt diese Herausforderungen ernst und strebt eine Atmosphäre an, in der alle Sportler*innen gleichberechtigt agieren können. Inklusion im Sport ist nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch eine Chance zur Verbesserung der Gemeinschaft und des Miteinanders.
Das Derby hat einmal mehr gezeigt, dass der TSV Wolfschlugen in der Lage ist, sowohl sportliche Herausforderungen zu meistern als auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.