Am heutigen 10. Februar 2026 ist die Verkehrssicherheit in Baltmannsweiler, einer Gemeinde im Landkreis Esslingen, aufgrund einer mobilen Blitzeraktion besonders im Fokus. Laut news.de wird an einem Standort in der L115 in Hohengehren geblitzt, wobei die Kontrolle bereits um 05:55 Uhr begann. Hier gilt ein Tempolimit von 50 km/h.

Die Informationen über mobile Radarkontrollen können häufig variieren. Daher ist es empfehlenswert, sich regelmäßig über die aktuelle Situation zu informieren. Für Autofahrer ist es wichtig zu wissen, dass der Einsatz von Blitzer-Apps und Radarwarnern während der Fahrt verboten ist. Obgleich das Handy nicht ausgeschaltet werden muss, ist es notwendig, die Warnfunktion in Navigations-Apps zu deaktivieren. Hinweise im Rundfunk für Fahrer sind hingegen erlaubt, da sie sich nicht ausschließlich an Fahrzeugführer richten.

Rechtslage und Geschwindigkeitskontrollen

In Deutschland werden mobile und stationäre Blitzer eingesetzt, um Geschwindigkeitsübertretungen zu ahnden. anwalt.org erläutert, dass unterschiedliche Messverfahren, häufig mittels Laserstrahlen, angewendet werden. Bei der Geschwindigkeitsmessung ist zu beachten, dass es einen Toleranzabzug gibt: Unter 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h vorgenommen, über 100 km/h beträgt der Abzug 3% des Messwertes.

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind gestaffelt und können zwischen 15 und 680 Euro liegen. Ein Überblick über die möglichen Sanktionen sieht wie folgt aus:

Überschreitung (km/h) Bußgeld (innerorts) Bußgeld (außerorts)
Bis 10 30 € 20 €
11 – 15 50 € 40 €
16 – 20 70 € 60 €
21 – 25 115 € 100 €
26 – 30 180 € 150 €
31 – 40 260 € 200 €
41 – 50 400 € 320 €
51 – 60 560 € 480 €
61 – 70 700 € 600 €
Über 70 800 € 700 €

Außerdem besteht die Möglichkeit, Punkte in Flensburg zu sammeln, wobei bis zu 2 Punkte für Geschwindigkeitsüberschreitungen verhängt werden können. Bei gravierenden Verstößen können Fahrverbote von bis zu 3 Monaten in Betracht gezogen werden.

Einspruch und Rechte der Betroffenen

Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 16 km/h haben Betroffene die Möglichkeit, Stellung zu beziehen, bevor ein Bußgeldbescheid erfolgt. Ein Einspruch kann innerhalb von zwei Wochen eingelegt werden. ADAC weist darauf hin, dass grobe Verkehrsverstöße auch strafrechtlich verfolgt werden können und dass Geschwindigkeitsüberschreitungen nach drei Monaten verjähren, sofern der Fahrer nicht ermittelt werden kann.

Die Einhaltung der Geschwindigkeitslimits ist entscheidend für die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Strafen für Verstöße können erheblich sein, und sowohl Autofahrer als auch Verkehrsteilnehmer sollten sich regelmäßig der Risiken und Regelungen bewusst sein.