Am 11.11.2025 wird aktuell in Schlaitdorf, Baden-Württemberg, eine Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt. Laut der Meldung von news.de erfolgt das Blitzen im Bereich der B27, PLZ 72667. Die kontrollierte Geschwindigkeit beträgt 120 km/h. Die Meldung über den Blitzer wurde bereits am 10.11.2025 um 06:35 Uhr registriert. Es ist jedoch zu beachten, dass die Positionen der Messstellen im Tagesverlauf variieren können und die bereitgestellten Informationen nicht vollständig sind.

Tempolimits sind entscheidend für die Verkehrssicherheit. Diese Limits werden durch die Straßenverkehrsordnung (StVO) festgelegt, die auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für Geschwindigkeitsmessungen vorgibt. Gemäß den Informationen des ADAC müssen alle Messverfahren technisch geprüft und zugelassen sein. Dabei wird zwischen verschiedenen Methoden wie Laser-, Radar- und Induktionsschleifenmessungen unterschieden.

Messverfahren und ihre Anwendung

In Deutschland werden die häufigsten Methoden für Geschwindigkeitsmessungen durch stationäre und mobile Blitzer durchgeführt. Mobile Geschwindigkeitsmessungen bieten den Vorteil, dass sie an verschiedenen Orten eingesetzt werden können, was eine Ahndung an aktuellen Gefahrenstellen ermöglicht. Hierbei ist jedoch auch eine korrekte Aufstellung der Geräte erforderlich, um Messfehler zu vermeiden, wie bussgeldkatalog.net beschreibt.

Die verwendeten Messverfahren sind unterschiedlich, so wird bei der Lasermessung die Geschwindigkeit durch die Berechnung der Zeit zwischen dem Aussenden und dem Empfang des Laserstrahls ermittelt. Bei der Radarmessung wird die Geschwindigkeit durch den Doppler-Effekt bestimmt. Induktionsschleifen hingegen erfassen Veränderungen im Magnetfeld und berechnen die Geschwindigkeit anhand der Zeit bis zur nächsten Spule. In Deutschland ist es zudem erlaubt, auch bei widrigen Bedingungen wie Regen oder in der Nacht zu blitzen.

Toleranzabzüge und Bußgelder

Gerade bei Geschwindigkeitsmessungen gibt es Toleranzabzüge, die sich nach der Geschwindigkeit des Fahrzeugs richten: Für Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h vorgenommen, während bei Geschwindigkeiten über 100 km/h ein Abzug von 3 Prozent gilt. Diese Vorgehensweise soll sicherstellen, dass Messungen so präzise wie möglich sind und Unstimmigkeiten weitgehend ausgeschlossen werden. Die Polizei und Ordnungsbehörden haben die Aufgabe, Geschwindigkeitsverstöße zu ahnden und so zur Verkehrssicherheit beizutragen.

Insgesamt wird deutlich, dass die Geschwindigkeitsmessung in Deutschland durch verschiedene Technologien und Regelungen geprägt ist. Die kontinuierliche Überwachung von Tempolimits ist nicht nur eine Frage der Gesetzestreue, sondern auch eine essentielle Maßnahme zur Vermeidung von Verkehrsunfällen und zur Sicherung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.