Am 2. November 2025 wurde eine mobile Radarfallenüberwachung in Schlaitdorf, einer Gemeinde im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg, gemeldet. Der aktuelle Standort der Geschwindigkeitsüberwachung befindet sich an der B27, in einer Zone mit einer maximalen Geschwindigkeit von 120 km/h. Diese Kontrolle ist Teil der Bemühungen, Geschwindigkeitsüberschreitungen zu bekämpfen, die eine häufige Ursache für Verkehrsunfälle darstellen. Die Meldung erreichte die Öffentlichkeit um 09:34 Uhr, während der aktuelle Informationsstand auf 10:16 Uhr datiert ist. Es ist wichtig zu beachten, dass sich der Standort der Blitzgeräte jederzeit ändern kann, weshalb die Angaben ohne Gewähr sind, wie news.de berichtet.

In Deutschland kommen verschiedene Blitzerarten zur Geschwindigkeitsmessung zum Einsatz. Neben den klassischen Verkehrsradaranlagen zählen dazu auch Lichtschrankenmessgeräte, Videonachfahrsysteme, Induktionsschleifen, Laserblitzer sowie Ampelblitzer und Abstands- sowie Lidar-Messungen. Mobile und stationäre Blitzer werden sowohl innerorts als auch außerorts aufgestellt. Dabei sind die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts strenger, was laut bussgeldkatalog.org einen bedeutenden Aspekt in der Verkehrsüberwachung darstellt.

Bußgelder und Punkte bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Höhe der Bußgelder und die Anzahl der Punkte, die für Verstöße gegen die Geschwindigkeitsregelungen vergeben werden, variieren je nach Schwere des Vergehens. Innerhalb geschlossener Ortschaften gelten zum Beispiel andere Regelungen als außerhalb. Ab einer Überschreitung von 21 km/h werden in der Stadt 1 Punkt und ein Bußgeld von 115 Euro fällig. Bei 31 km/h zu viel sind es bereits 2 Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot. Ab 70 km/h zu schnell drohen 2 Punkte, 800 Euro Bußgeld und ein drei Monate dauerndes Fahrverbot. Außerorts sieht es nicht viel anders aus: Hier kostet eine Überschreitung von 21 km/h 1 Punkt und 100 Euro, während bei 41 km/h zu viel 2 Punkte und ein Bußgeld von 320 Euro anfallen. Bei 70 km/h zu viel müssen sogar 700 Euro und 2 Punkte gezahlt werden, verbunden mit einem Fahrverbot von drei Monaten.

Rechtliche Aspekte und Blitzerwarnungen

Alle Blitzgeräte müssen geeicht sein und werden regelmäßig kontrolliert, um deren Genauigkeit zu garantieren. Zudem sind Blitzer-Warner und entsprechende Apps in Deutschland ein umstrittenes Thema; einige von ihnen sind sogar illegal. In vielen Städten, darunter Köln, Hamburg und München, generieren Geschwindigkeitsüberschreitungen erhebliche Einnahmen durch Bußgelder. Für Betroffene gibt es die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt eines Bußgeldbescheids Einspruch zu erheben, falls sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind.