In Nürtingen fand kürzlich die offizielle Übergabe der Spendengelder der 35. Spendenaktion der Nürtinger Zeitung statt. Insgesamt konnten beeindruckende 114.358 Euro gesammelt werden, die nun an acht soziale Projekte verteilt werden. Die Übergabe fand im Stadtbüro der Nürtinger Zeitung statt, wo NTZ-Marketingleiter Thomas Holzwarth die Vertreter der sozialen Projekte herzlich begrüßte. Diese Veranstaltung zeigt einmal mehr das große Engagement der Nürtinger Bürgerinnen und Bürger für soziale Belange.
Besonders hervorzuheben ist die Organisation AKL, die Gelder aus der Spendenaktion „Licht der Hoffnung“ erhält. Ihr Projekt „Begleitung und Beratung von Menschen mit Therapiebedarf“ hat zum Ziel, Menschen zu unterstützen, die Schwierigkeiten bei der Suche nach Therapieplätzen haben. Viele Betroffene haben keinen Überblick über die verfügbaren therapeutischen Angebote, und oft konnten Anfragen aufgrund fehlender Kapazitäten nicht erfüllt werden. Um dies zu ändern, plant AKL eine Weiterqualifizierung der Ehrenamtlichen, die bei der Therapieplatzsuche helfen sollen.
Ein kulturelles Engagement
Um die Spendenaktion zu unterstützen, organisiert die Nürtinger Zeitung ein Kulturprogramm mit sechs Veranstaltungen. Die Einnahmen aus diesen Veranstaltungen fließen direkt in die Spendenaktion. Ein besonderes Highlight wird die Veranstaltung „Stephan Bauer: Weihnachten fällt aus! Josef gesteht alles!“ am 6. Dezember sein, bei der die AKL vor Ort sein wird, um auf ihre wichtige Arbeit aufmerksam zu machen.
Für alle, die die Projekte unterstützen möchten, stehen verschiedene Spendenkonten zur Verfügung. Die Kontoinformationen sind wie folgt:
- KSK Nürtingen: IBAN: DE98 6115 0020 0010 2133 44 (BIC: ESSLDE66XXX)
- Baden-Württembergische Bank: IBAN: DE68 6005 0101 0405 1352 40 (BIC: SOLADEST600)
- Volksbank Mittlerer Neckar eG: IBAN: DE42 6129 0120 0533 3330 08 (BIC: GENODES1NUE)
Bei Angabe des Projektstichworts „Ehrenamt“ wird die Spende dem Projekt zugerechnet.
Historische Wurzeln der sozialen Arbeit
Die Bedeutung solcher Spendenaktionen und sozialer Projekte kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ein Beispiel für das Engagement in diesem Bereich ist die Marie-Juchacz-Stiftung. Benannt nach der Sozialreformerin und Frauenrechtlerin Marie Juchacz, die die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gründete, setzt sich die Stiftung für soziale Gerechtigkeit und Solidarität ein. Sie fördert nicht nur die soziale und gesundheitliche Versorgung, sondern unterstützt auch die Aus- und Fortbildung sowie wissenschaftliche Forschung und bürgerschaftliches Engagement.
Die Stiftung hat ihren Sitz in Berlin und wird von einem engagierten Vorstand geleitet. Die Kontaktdaten der Stiftung sind:
- Adresse: Heinrich-Albertz-Haus, Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin
- Telefon: 030 / 26309-0
- Fax: 030 / 26309-32000
- E-Mail: mj-stiftung@awo.org
Durch solche Initiativen und Stiftungen wird deutlich, wie wichtig es ist, das soziale Netzwerk in der Gesellschaft zu stärken und Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen.