Der kommunale Eigenbetrieb der Gemeinde Neuhausen hat im Jahr 2024 einen Überschuss von 283.000 Euro erwirtschaftet. Diese positive Entwicklung stellt eine Steigerung von fast 118.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr 2023 dar. Der Jahresabschluss wurde kürzlich in einer Sitzung des Gemeinderats vorgestellt, wo deutlich wurde, dass der Eigenbetrieb, der sowohl für die Wasser- als auch für die Energieversorgung zuständig ist, im Jahr 2024 überaus erfolgreich war.

Insgesamt konnte der Betriebszweig Wasserversorgung allein einen Überschuss von 300.000 Euro erzielen, während die Energieversorgung mit einem Plus von 16.000 Euro abschloss. Allerdings verzeichnete der Betrieb der gemeindeeigenen Tiefgarage einen Verlust von 33.000 Euro. Die Parkgebühren in der Tiefgarage decken demnach nicht die laufenden Kosten.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Sanierung und Ausgaben im Wassersektor

Die Gewinnsteigerung im Wassersektor ist in erster Linie auf zwei Faktoren zurückzuführen: Zum einen wurden die Ausgaben für das Wassernetz um 114.000 Euro reduziert. Zum anderen erhöhte sich der Eigenwasseranteil von 33.000 auf 37.000 Kubikmeter, was zu Einsparungen von 66.000 Euro beim Fremdwasserbezug von der Filderwasserversorgung führte. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Verbesserung der Wasserversorgung in der Region, die auch Aspekte der Wasseraufbereitung und -verteilung umfasst, wie sie auch vom Bundesumweltministerium thematisiert werden.

Trotz der positiven finanziellen Entwicklung beträgt der Schuldenstand des Eigenbetriebs knapp 977.000 Euro. Diese Schulden resultieren aus Kreditaufnahmen für Photovoltaikanlagen und Investitionen ins Wasserrohrnetz. Pro Kopf ergibt sich somit ein Schuldenstand von 78,15 Euro, was deutlich unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 680 Euro liegt.