Der 1. FC Köln, tief verwurzelt in der Kölner und deutschen Kultur, verbindet Menschen auf eine besondere Weise. So auch in der berührenden Geschichte von Konstantin Streifling, der in der Netflix-Show „Love is Blind Germany“ seine große Liebe fand. Konstantin, der Sohn des bekannten Höhner-Gitarristen Jens Streifling, lernte die Esslingerin Jessica kennen. Ihr erstes Zusammentreffen fand in einer besonderen Umgebung statt: den abgeschirmten Kapseln der Show, in denen die Teilnehmer sich nur über Gespräche kennenlernen.

Konstantin und Jessica erlebten Liebe auf den ersten Blick und vertieften ihre Verbindung durch persönliche Geschichten. Der emotionale Hintergrund von Jessicas Familie, insbesondere der Verlust ihres Großvaters kurz vor den Dreharbeiten, machte den Moment zwischen den beiden noch intensiver. Die FC-Hymne, die Jens Streifling seit 2003 regelmäßig performt, verbindet Jessica und Konstantin mit ihrem geliebten Verein. Bei der Beerdigung ihres Großvaters hörte sie diese Hymne, die ihnen nun auch bei ihrem eigenen Hochzeitsfest eine besondere Bedeutung verleiht.

Ein Schicksalsschlag

Konstantin, der im Sommer 2023 zwischen Köln und Mallorca pendelte und Events plante, musste sich plötzlich mit einem ernsten Gesundheitsproblem auseinandersetzen. Er litt unter Schwindel und Unwohlsein, was schließlich zur Diagnose eines Hirntumors führte. Nach einer 13-stündigen Operation im Oktober 2023 war unklar, wie sich sein Leben und seine künftige Selbstständigkeit entwickeln würden. Im Dezember unterzog er sich einer weiteren Operation, die seine Situation verbesserte, obwohl er nun ein Hörgerät trägt. Konstantin, der sich in der Show auch über seine Gesundheitsprobleme öffnete, zeigt, dass er trotz aller Herausforderungen an das Schicksal glaubt und diese Erfahrungen mit Jessi intensivieren konnte.

In der Show äußerte Konstantin, dass er möglicherweise auch ein Pflegefall hätte werden können, betonte jedoch, dass er sich nach der Behandlung wieder wie er selbst fühlt. Seine Verbindung zu Jessica, die ebenfalls die FC-Hymne kennt und liebt, festigt sich durch ihre gemeinsamen Erlebnisse und Glaubensüberzeugungen.

Die Verbundenheit mit dem FC Köln

Die Geschichte von Konstantin und Jessica ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Hommage an eine Familie, die fest mit dem 1. FC Köln verbunden ist. Konstantin beschreibt den Moment, als Jessica über ihren Großvater sprach, als ein Zeichen oder Schicksal. Ihre Hochzeitsfeier, die am 28. April 2025 stattfand, wurde von den Höhnern mit dem Lied „E Levve lang“ musikalisch untermalt, was die emotionale Verbindung zur Band und somit zur Hymne weiter verstärkt hat.

Dass die FC-Hymne eine so zentrale Rolle in ihren Leben spielt, ist kein Zufall, da Jessica aus einer FC-verrückten Familie stammt. Ihr Großvater, der die Hymne liebte, lebte die Begeisterung für den Verein, was die beiden noch enger zusammenschweißt. Das Paar genießt nun die gemeinsamen Besuche bei FC-Spielen und beteiligt sich aktiv an der Stadionatmosphäre.

Die Geschichte von Konstantin und Jessica ist eine von Liebe, Herausforderungen und der Kraft, die das Fußballerlebnis und die Musikkultur bieten.

Erkrankung des FC Köln-Trainingslegende

Während Konstantin mit seinen persönlichen Herausforderungen lebt, gibt es auch besorgniserregende Neuigkeiten aus der Welt des 1. FC Köln. Rolf Herings, ein ehemaliger Trainer und legendäre Figur im Verein, leidet ebenfalls an einem Hirntumor und hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Herings, der eine lange Karriere beim FC Köln hatte und bedeutende Torhüter trainierte, wird besonders von seinen Weggefährten wie Toni Schumacher vermisst, der ihm als sportlichen Ziehvater viel verdankt. Die Sorge um Herings zeigt, wie sehr die Gemeinschaft des FC Köln zusammenhält, insbesondere in Zeiten der Not.

In dieser emotionalen und bewegenden Zeit wird deutlich, wie stark die Verbindungen zwischen den Menschen und dem 1. FC Köln sind – sei es durch Liebe, Musik oder den unerschütterlichen Zusammenhalt in schweren Zeiten.