Linn Kazmaier, die 19-jährige Para Ski-Nordisch Athletin aus Lenningen, steht erneut im Rampenlicht ihrer sportlichen Karriere. Im Sommer legt sie intensive Trainingsschwerpunkte im Schnee, ergänzt durch Grundlagentraining, um für die kommende Saison bestens vorbereitet zu sein. Ihr Ziel ist es, ein solides Fundament für den Winter zu schaffen, nachdem sie in der vergangenen Saison bereits an verschiedenen Wettkämpfen, darunter auch der Deutschen Meisterschaft, teilgenommen hat. Kazmaier plant, sich auch in der nächsten Saison weiter zu beweisen und hat die Herausforderung, ihre guten Leistungen auf internationalen Wettbewerben fortzusetzen, fest im Blick. Ihre Motivation und Entschlossenheit sind ungebrochen, wie Teckbote berichtet.
Die Auszeichnung als „Eliteschülerin des Jahres 2022“ unterstreicht ihr Engagement sowohl im sportlichen als auch im schulischen Bereich. Diese Ehre wird seit 2009 vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Sparkassen-Finanzgruppe verliehen, um herausragende Leistungen von Nachwuchsathlet*innen an Eliteschulen des Sports zu würdigen. Nachdem die Verleihung aufgrund von Corona zwei Jahre pausieren musste, fand die Preisverleihung diesmal wieder in Präsenz statt. Linn Kazmaier wurde für ihre außergewöhnlichen Leistungen geehrt und trug damit maßgeblich zur Förderung des Leistungssports in Deutschland bei, wie DBS berichtet.
Medaille für Medaille
Kazmaier war mit nur 15 Jahren die jüngste Teilnehmerin des Team Deutschland Paralympics in Peking und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Ihre Medaillenausbeute bei den Paralympics spricht für sich: Sie gewann insgesamt fünf Medaillen, darunter drei Silbermedaillen, eine Bronzemedaille sowie eine Goldmedaille im 10 Kilometer Langlauf. Ihre akademischen Leistungen sind ebenfalls beachtlich; sie schloss das Schuljahr 2021/2022 mit einem Notenschnitt von 1,7 ab.
Die Sportler der diesjährigen Auszeichnung zeigen ebenfalls herausragende Leistungen. Marius Karges und Mika Sosna teilen sich den zweiten Platz und gelten als vielversprechende Nachfolger im Diskuswurf. Karges stellte 2022 einen neuen deutschen U20-Rekord auf, während Sosna mit einem Weltrekord von 71,37 Metern beeindruckte. Bruno Keßler landete auf dem dritten Platz und bewies ebenfalls sein Können bei der Junioren WM in Tel Aviv.
Eliteschulen des Sports
Die Bedeutung von Eliteschulen des Sports wird durch ihre strengen Anforderungen unterstrichen. Um als solche anerkannt zu werden, müssen Schulen unter anderem in der Nähe von mindestens zwei Bundesstützpunkten liegen und den Zugang zu einem gut erreichbaren Olympiastützpunkt garantieren. Der Leistungs- und Ausbildungsspektrum wird durch bedarfsgerechte, sportartübergreifend nutzbare Vollzeitinternate unterstützt. Diese Rigoren und Strukturen sind entscheidend für die Förderung von Talenten wie Linn Kazmaier im deutschen Leistungssport, wie DOSB erklärt.
Insgesamt formt sich das Bild einer talentierten Athletin, die sowohl sportlich als auch akademisch bemerkenswerte Erfolge erzielt. Ihre ungeheure Energie und ihr Ehrgeiz sind hoffnungsvoll, die nächste Saison zu einer der erfolgreichsten ihrer Karriere zu machen.