Am 10. Februar 2026 hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab eine umfassende Wetterwarnung herausgegeben, die auf verschiedene Wetterphänomene hinweist. Diese Warnung gilt ab Mittwoch, dem 11. Februar 2026, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, dem 12. Februar 2026, 10:00 Uhr.
Besonders auffällig ist die prognostizierte Temperaturerhöhung, die zu einer starken Abtauen der Schneedecke in Höhenlagen über 600 Metern führen wird. Zudem wird anhaltender Regen erwartet, der Abflussmengen zwischen 30 l/m² und 40 l/m² zur Folge haben könnte. Viele Gemeinden der Region werden von dieser Warnung betroffen sein. Der DWD rät, das Fahrverhalten entsprechend anzupassen und überflutete Straßenabschnitte zu meiden, um unnötige Risiken zu vermeiden.
Glatteis- und Frostwarnungen
Zusätzlich zur Warnung vor dem Tauwetter gibt es eine Frostwarnung für die Nacht zum 11. Februar, die von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr des Folgetages gültig ist. Diese Warnung umfasst leichten Frost bis zu -1 °C und hat die Warnstufe 1 (Gelb) news.de.
Der DWD Wechselwirkungen von atlantischen Tiefausläufern, die feuchte und milde Luft nach Deutschland bringen, mit Kaltluftresten im Norden und Nordosten beobachtet. Dies trägt zur Gefährdung durch Glatteis bei. In der Nacht auf Mittwoch sowie am Mittwochvormittag wird verstärkter Regen in diesen Regionen erwartet, was die Glatteisgefahr von Schleswig-Holstein bis Mecklenburg-Vorpommern erhöht. Unwetter sind in diesen Gebieten ebenfalls nicht ausgeschlossen wettergefahren.de.
Windwarnungen und weitere Entwicklungen
Zusätzlich zu den Frost- und Glatteiswarnungen werden auch Windwarnungen für die Nacht auf Mittwoch ausgesprochen. In den Hochlagen der süddeutschen Mittelgebirge und Alpengipfeln sind stürmische Böen bis zur Stärke 9 (Bft) möglich. Am Mittwoch wird eine weitere Windzunahme im Südwesten und Süden erwartet, was zu schweren Sturmböen in Kamm- und Gipfellagen führen könnte ndr.de.
Insgesamt zeigt die Wetterlage eine erhebliche Änderung, die sich über die kommenden Tage auswirken wird. Ab Donnerstag oder Freitagvormittag sind in den westlichen Mittelgebirgen und im Süden anhaltender Regen und erhebliche Niederschlagsmengen von 40 bis 80 l/qm zu erwarten, wobei in bestimmten Regionen, wie dem Südschwarzwald, sogar Abflussmengen bis zu 90 l/m² nicht ausgeschlossen sind. Diese Entwicklungen erfordern besondere Aufmerksamkeit in den betroffen Gebieten.