Ein weiteres Feuerwehrfahrzeug aus Kirchheim unter Teck hat die lange Reise in die Ukraine erfolgreich hinter sich gebracht. Wie Kirchheim Teck berichtet, wurde das Löschfahrzeug von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim unter Teck, Abteilung Nabern, organisiert und transportiert. Dies folgt einem ersten Transport der Abteilung Ötlingen, der im Frühjahr 2025 stattfand.

Der Transport begann am Mittwoch, dem 22. Oktober 2025, um 18:00 Uhr, als drei Feuerwehrmänner, Uwe Binder, Bernd Stelzer und Horst Hahn, zu ihrer über 2.000 Kilometer langen Fahrt aufbrachen. Am darauffolgenden Samstagabend erreichten sie die Region Odessa, wo die offizielle Übergabe des Fahrzeugs am Sonntag in Arzys, einer Nachbarstadt von Sarata, stattfand.

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Unterstützung für die Ukraine

Der gesamte Transport wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Verein „Ermstal hilft“ organisiert. Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck erhielt zudem eine vollständige Förderung für die Transportkosten über Engagement Global. Das gespendete Fahrzeug war mit Hilfsgütern des Deutschen Roten Kreuzes beladen und kam aufgrund seines mehr als 30-jährigen Einsatzes zur Ausmusterung.

Ein besonderer Moment der Übergabe war die symbolische Übergabe von Bernd Stelzer, der seinen Helm, getragen seit September 1994, an die Feuerwehr in Arzys übergab. Auf dem Helm steht in kyrillischer Schrift „In Freundschaft“. Uwe Binder und Bernd Stelzer waren als Maschinenführer für das Fahrzeug verantwortlich, während Horst Hahn erneut an der Fahrt teilnahm und die wichtige Unterstützung unter Feuerwehrleuten betonte.

Mit dieser Unterstützung setzt Kirchheim unter Teck ihr Engagement für die Ukraine fort und trägt somit zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes in der Region Odessa bei. Solche Aktionen sind nicht nur von humanitärer Bedeutung, sondern fördern auch den Austausch und die Solidarität zwischen den Feuerwehrleuten in der Ukraine und Deutschland.