In Kirchheim unter Teck wird vom 13. bis 30. März 2026 ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Die Stadt beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ stehen. In diesem Zeitraum sind zahlreiche öffentliche Veranstaltungen geplant, die den Austausch, die Information und die Begegnung fördern sollen. Besonders aktiv werden die Kirchheimer Schulen sein, darunter die Max-Eyth-Schule und das Ludwig-Uhland-Gymnasium, die eigene Veranstaltungen durchführen werden.
Die Veranstaltungen im Aktionszeitraum sind vielfältig und zielen darauf ab, ein Bewusstsein für Themen wie Vielfalt, Zusammenhalt und demokratische Werte zu schaffen. So wird am 21. März 2026 das dokumentarische Theaterprojekt „Mittelmeer-Monologe“ aufgeführt, das persönliche Flucht- und Grenzerfahrungen thematisiert. Am 23. März steht die Filmvorführung „Kein Land für Niemand“ auf dem Programm, die sich mit der europäischen Migrationspolitik beschäftigt. Ein besonderes Highlight wird die Veranstaltung „Gemeinsam frühstücken – Frauen aus aller Welt“ am 25. März sein, die einen Raum für Austausch und Begegnung bietet (Anmeldung erforderlich, Unkostenbeitrag 5,00 Euro).
Vielfalt der Angebote
Am selben Tag wird zudem eine Veranstaltung mit dem Titel „Pflege kennt keine Herkunft“ stattfinden, bei der moderiert über Erfahrungen in Ausbildung und Beruf diskutiert wird (Anmeldung erforderlich). Für die kulinarisch Interessierten wird am 29. März ein kostenloser afrikanischer Kochworkshop angeboten (Anmeldung erforderlich, Plätze begrenzt). Den Schlussakkord der Veranstaltungsreihe bildet am 30. März ein Vortrag über „Rechtsextremismus und Ultranationalismus in der Migrationsgesellschaft“, der in Kooperation mit LAKA Baden-Württemberg durchgeführt wird. Das vollständige Programm ist online abrufbar unter hier.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus fallen in einen globalen Kontext, in dem die Zunahme rechtspopulistischer und rechtsextremer Einstellungen weltweit besorgniserregend ist. Dies verdeutlicht die Bedeutung der UN-Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden werden. Auch hier lautet das Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. In diesem Rahmen werden tausende Veranstaltungen erwartet, die das Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sichtbar machen sollen. Die Unterstützung durch den Deutschen Städtetag und kommunale Spitzenverbände unterstreicht die Relevanz dieser Aktion.
Gemeinsame Verantwortung
Ein weiterer zentraler Termin ist der Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026, der unter dem Motto „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ steht. An diesem Tag sollen Aktivitäten stattfinden, die auch die ehrenamtlich Engagierten auszeichnen. Die anstehenden Veranstaltungen bieten nicht nur eine Möglichkeit zur Reflexion, sondern auch zur aktiven Teilnahme und Mitgestaltung. Eine Broschüre mit Ideen, Empfehlungen und Tipps für Aktionen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung wird zur Verfügung gestellt, um eine breite Beteiligung zu fördern.
Insgesamt zeigt das Engagement in Kirchheim unter Teck, wie wichtig es ist, sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind eine hervorragende Gelegenheit, um gemeinsam für eine respektvolle und vielfältige Gesellschaft zu arbeiten. Weitere Informationen sind in der Pressemitteilung Nr. 38/26 vom 09.03.2026 zu finden, die auf der Webseite der Stadt veröffentlicht wurde.