Heute ist der 23. Februar 2026 und in der Gemeinde Eberdingen stehen einige spannende Veranstaltungen bevor. Der kommende Sonntag, auch bekannt als Reminiszere, ist der zweite Sonntag der Fastenzeit. In diesem Zusammenhang wird Psalm 25 mit der eindrucksvollen Bitte „Gedanke, Herr, an deine Barmherzigkeit!“ eine zentrale Rolle spielen. Zudem wird der Bibelvers aus Römer 5,11 in Erinnerung gerufen: „Gott erweist seine Liebe zu uns, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“
Die Woche beginnt im Gemeindehaus Riet mit der Krabbelgruppe „Marienkäfer“ am Freitag, den 27. Februar 2026, von 14:30 bis 15:30 Uhr. Am Samstag, den 28. Februar, findet um 14:30 Uhr der „Treffpunkt“ im gleichen Gemeindehaus statt. Der Sonntag, 1. März, wird mit einem Gottesdienst in der Michaelskirche Hochdorf um 9:30 Uhr gefeiert, geleitet von Pfr. i. R. Strecker. Weiter geht es am Dienstag, den 3. März, mit der Krabbelgruppe „Windelflitzer“ von 9:30 bis 11 Uhr im Gemeindehaus Hochdorf sowie einer Cantemus Chorprobe um 20 Uhr im Gemeindehaus Riet. Am Mittwoch, den 4. März, steht dann um 12 Uhr ein Mittagstisch im Gemeindehaus Hochdorf auf dem Programm, gefolgt von Konfi-Unterricht um 15:30 Uhr.
Gemeinschaft und Solidarität beim Weltgebetstag
Ein besonderes Highlight der kommenden Woche ist der Weltgebetstag, der am Freitag, den 6. März 2026, um 19:30 Uhr im Gemeindehaus Hochdorf stattfindet. Der Gottesdienst, vorbereitet von Frauen aus Nigeria, trägt das Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ anknüpfend an Matthäus 11,28-30. Die Veranstaltung umfasst Gebete, Lieder und Lebensgeschichten, die von den nigerianischen Frauen ausgewählt wurden und laden zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung ein. Nach dem Gottesdienst wird es die Möglichkeit geben, bei einem gemütlichen Beisammensein mit Gesprächen, Fingerfood und Getränken weiter zu verweilen.
Die Hintergründe dieses besonderen Tages sind vielfältig. In Nigeria, einem westafrikanischen Land mit großen natürlichen Ressourcen und der größten Volkswirtschaft Afrikas, leben viele Menschen in großer Armut. Soziale, ethnische und religiöse Spannungen sind weit verbreitet, ebenso wie Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie. Diese Herausforderungen haben zu einer existenzbedrohenden Situation geführt, in der viele Menschen Hoffnung in ihrem Glauben finden. Frauen aus Nigeria tragen nicht nur die sichtbaren Lasten auf dem Kopf, sondern auch unsichtbare, wie Armut und Gewalt. Der Weltgebetstag ist eine Gelegenheit, diese Lasten zu teilen und einander zu stärken.
In Deutschland werden an diesem Tag Hunderttausende Menschen an Gottesdiensten und Veranstaltungen teilnehmen, um die Stimmen der nigerianischen Frauen zu hören und deren Botschaft der Hoffnung zu verbreiten. Der Weltgebetstag hat eine lange Tradition und wird seit über 100 Jahren von Frauen organisiert, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen.
Für weitere Informationen über die Veranstaltungen in Eberdingen und die Hintergründe des Weltgebetstags können Sie die Mitteilungen der Gemeinde Eberdingen und die Weltgebetstagsseite besuchen. Die Themen und die Vorbereitungen der Frauen aus Nigeria sind von großer Bedeutung und bieten eine wertvolle Gelegenheit zur Reflexion über unsere eigenen Lasten und die Solidarität mit anderen.