Heute ist der 4.03.2026 und in Frickenhausen am Main stehen die Bürgerinnen und Bürger vor einer wichtigen Entscheidung: Am 8. März 2026 findet die Kommunalwahl statt. Von 8 bis 18 Uhr können die Wähler ihren neuen Bürgermeister sowie die Mitglieder des Gemeinderats wählen. Die Auszählung der Stimmen beginnt unmittelbar nach Schließung der Wahllokale, und die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl werden voraussichtlich am Abend des Wahltermins bekanntgegeben. Für einen direkten Sieg benötigt ein Bürgermeisterkandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen. Sollte dies nicht der Fall sein, kommt es am 22. März zu einer Stichwahl zwischen den zwei bestplatzierten Kandidaten.

Die letzte Kommunalwahl fand 2020 statt, und die Ergebnisse waren durchaus bemerkenswert: Günther Hofmann von der SPD/Freien Wählern konnte sich mit 53,4 Prozent der Stimmen durchsetzen, während die Wahlbeteiligung damals bei rund 74,2 Prozent lag. Die CSU/Bürgervereinigung erhielt 47,1 Prozent der Stimmen und konnte damit sechs Sitze im Gemeinderat erringen, während die SPD/Freien Wähler 52,9 Prozent der Stimmen und ebenfalls sechs Sitze gewinnen konnten. Diese Daten zeigen, dass die politische Landschaft in Frickenhausen stark umkämpft ist. Weitere Informationen zu den Ergebnissen der 2020er Wahl sind in einem ausführlichen Bericht zu finden, den Sie hier nachlesen können.

Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2020

Bei der Gemeinderatswahl 2020 erhielt die CSU/Bürgervereinigung insgesamt 7.947 Stimmen, was einem Anteil von 47,11 % entspricht. Auf den einzelnen Listenplätzen verteilten sich die Stimmen wie folgt:

  • Reiner Laudenbach: 913 Stimmen (11,49 %)
  • Martin Reinhard: 704 Stimmen (8,86 %)
  • Thomas Hufnagel: 899 Stimmen (11,31 %)
  • Sandra Ulsamer: 923 Stimmen (11,61 %)
  • Armin Bund: 646 Stimmen (8,13 %)
  • Michael Will: 542 Stimmen (6,82 %)
  • Kathrin Pfeuffer: 720 Stimmen (9,06 %)
  • Salvatore Trigilia: 499 Stimmen (6,28 %)
  • Andreas Hufnagel: 425 Stimmen (5,35 %)
  • Michael Stifter: 258 Stimmen (3,25 %)
  • Gaby Krautkrämer: 176 Stimmen (2,21 %)
  • Alexander Sitter: 369 Stimmen (4,64 %)
  • Andreas Schlereth: 154 Stimmen (1,94 %)
  • Michael Pfenning: 155 Stimmen (1,95 %)
  • Valentin Reinhard: 396 Stimmen (4,98 %)
  • Jürgen Kemmer: 168 Stimmen (2,11 %)

Auf der anderen Seite erhielt die SPD und die Freien Wähler insgesamt 8.922 Stimmen (52,89 %). Die Verteilung der Stimmen auf die Kandidaten war wie folgt:

  • Günther Hofmann: 1.073 Stimmen (12,03 %)
  • Helmut Wittiger: 558 Stimmen (6,25 %)
  • Christian Pohl: 649 Stimmen (7,27 %)
  • Valentin Beige: 457 Stimmen (5,12 %)
  • Christopher Hofmann: 840 Stimmen (9,41 %)
  • Matthias Ganz: 1.017 Stimmen (11,40 %)
  • Dr. Andreas Frank: 866 Stimmen (9,71 %)
  • Michaela Meintzinger: 972 Stimmen (10,89 %)
  • Rainer Weber: 648 Stimmen (7,26 %)
  • Udo Öder: 283 Stimmen (3,17 %)
  • Alexander Starrach: 416 Stimmen (4,66 %)
  • Manuel Wagner: 466 Stimmen (5,22 %)
  • Dr. rer. nat. Andreas Findling: 170 Stimmen (1,91 %)
  • Efthymios Kritsiniotis: 175 Stimmen (1,96 %)
  • Cornelia Beige: 192 Stimmen (2,15 %)
  • Rudolf Schiedermeier: 140 Stimmen (1,57 %)

Diese detaillierten Ergebnisse belegen die politische Vielfalt in Frickenhausen und geben einen Ausblick darauf, wie sich die Wähler bei der kommenden Wahl entscheiden könnten. Detaillierte Ergebnisse und Auswertungen finden Sie auch auf der Seite des Wahlportals.

Wahlbeteiligung und politische Partizipation

Die Wahlbeteiligung ist ein zentrales Maß für die politische Partizipation und das Vertrauen der Bürger in das demokratische System. In Deutschland haben alle wahlberechtigten Bürger ab 18 Jahren das Recht, an Wahlen teilzunehmen. Besonders bemerkenswert ist dabei die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen, die oft regional unterschiedlich ausfällt. In Bayern lag die Wahlbeteiligung in der Vergangenheit bei über 84 %, was die hohe politische Mobilisation in der Region widerspiegelt. Diese Zahlen können auch als Indikator für das Interesse der Wähler an lokalen Themen und der kommunalen Politik interpretiert werden.

In Frickenhausen am Main zeigt die Wahlbeteiligung von rund 74,2 % bei der letzten Kommunalwahl, dass die Bürger aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde interessiert sind. Solche Werte sind für eine lebendige Demokratie unerlässlich und sollten bei der kommenden Wahl erneut beachtet werden. Weitere Informationen zur Wahlbeteiligung finden Sie hier.