In Oberboihingen und Frickenhausen wird Inklusion großgeschrieben. Die Organisation „Leben Inklusiv“ kooperiert erfolgreich mit großen Unternehmen wie Coca-Cola und Festo, um inklusive Projekte zu realisieren, die das Gemeinschaftsgefühl stärken. Aktuell stehen die Schaffung eines Barfußpfades in Oberboihingen sowie eines Hochbeets in Frickenhausen im Fokus der Initiative. Diese Projekte sind Teil eines umfassenden Engagements, das darauf abzielt, Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Fähigkeiten in die Gesellschaft zu integrieren.

Besonders erfreulich ist die aktive Teilnahme der Mitarbeiter von Coca-Cola, die sich direkt in die Pflege des Barfußpfades einbringen. Sie helfen beispielsweise dabei, die herabgefallenen Herbstblätter zu entfernen. Ein Bewohner der Seniorenwohngruppe ist ebenfalls aktiv am Barfußpfad beteiligt, was ein weiteres Beispiel für die gelebte Inklusion darstellt. Der Barfußpfad selbst soll nicht nur ein Ort des Spürens und Entdeckens sein, sondern auch einen Raum schaffen, in dem unterschiedliche Menschen gemeinsam Erfahrungen teilen können.

Inklusive Projekte und ihre Bedeutung

Freiwilligenagenturen und verschiedene Kooperationspartner fördern Inklusion durch diverse Projekte, die sowohl die soziale Teilhabe als auch das individuelle Engagement stärken. Der Leitsatz „Nichts über uns ohne uns“ ist ein zentraler Aspekt, der die Mitgestaltung von Menschen mit Behinderung in der Projektentwicklung betont. Dies wird in Projekten wie dem Barfußpfad besonders deutlich, da die Beteiligten aktiv in den Prozess einbezogen werden.

Der Verband VENRO hat spezifische Prinzipien und Leitfragen für inklusive Projekte veröffentlicht, die als Leitfaden dienen können. Zsuzsanna Majzik teilt wertvolle Erfahrungen zur kooperativen Projektplanung und unterstreicht die Wichtigkeit von Kooperationen bei der Umsetzung solcher Projekte. Die Aktion Mensch fungiert als größte Förderstiftung Deutschlands für inklusive Vorhaben und stellt Mikroförderungen zur Verfügung, um Freiwilligenagenturen bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen. Fördermittel können auch für die Planungsphase und Konzeptentwicklungen beantragt werden, was die Umsetzung von inklusiven Vorhaben erheblich erleichtert.

Beispiele für inklusives Engagement

Das Spektrum an inklusiven Projekten ist vielfältig und reicht von der Inklusion durch Engagement in Bayern bis hin zu Radioaktivitäten in Wilhelmshaven, die Menschen mit Behinderungen die Teilnahme ermöglichen. Weitere beispielhafte Projekte sind:

  • „STERNTAUCHER“ in Magdeburg, das Menschen mit psychischen Erkrankungen beim freiwilligen Engagement unterstützt.
  • „Überall dabei – Ehrenamt barrierefrei“ in Halle Saalkreis, welches inklusive Angebote und Formate entwickelt.
  • „Ehrenamt für alle“ des Caritasverbands Weilheim – Schongau, das durch die Zusammenarbeit mit Behinderteneinrichtungen inklusives Engagement fördert.
  • LEGO-Rampen-Projekt zur Schaffung von Rollstuhlrampen aus LEGO.

Die Initiativen in Oberboihingen und Frickenhausen sind Teil dieser großen Bewegung, die darauf abzielt, durch inklusive Projekte Barrieren abzubauen und ein Miteinander zu fördern, das alle Menschen einbezieht.

Für detaillierte Informationen zur Arbeit und Unterstützung von inklusiven Projekten können Interessierte die Websites von ntz.de und bagfa.de besuchen.