Drei engagierte Segelflieger aus Fellbach setzen sich für die Menschen im Pazifik ein, indem sie abgelaufene Rettungsschirme an den Missionsflugdienst Pacific Mission Aviation (PMA) spenden. Die Schirme sind bei jedem Start der Segelflieger erforderlich und unterliegen strengen Prüf- und Wartungsvorschriften. Sie haben eine festgelegte Lebensdauer und können nach ihrem Einsatz umgearbeitet werden.

Die Übergabe der Schirme fand in der Deutschlandzentrale von PMA in Dettingen unter Teck statt. Reinhard Weisner und Markus Heck, Mitglieder der Fliegergruppe Fellbach e.V., überreichten die Rettungsschirme an den Geschäftsführer Matthias Keppler. Dieser bedankte sich herzlich für die großzügige Spende, die eine wichtige Rolle bei der Unterstützung humanitärer Missionen spielt.

Der Einsatz von Pacific Mission Aviation

Pacific Mission Aviation wurde 1975 von Edmund Kalau gegründet und hat sich darauf spezialisiert, den Menschen im Pazifik zu helfen. Dieser Dienst fliegt Rettungseinsätze und versorgt die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten. Zudem bietet PMA Unterstützung beim Wiederaufbau nach Tropenstürmen und Naturkatastrophen an. Ein zusätzliches Projekt ist ein Waisenhaus, das ausgesetzte Kinder aufnimmt und bei der Familienfindung hilft.

Die Organisation hat eine Vielzahl an Einsatzgebieten, darunter Mikronesien, die Republik Palau, Guam sowie die Philippinen, insbesondere die Polillo-Inseln. PMA fördert nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch die Bildung und die Entwicklung von Gemeinden und Schulen. Mit einem Team aus 50 lokalen und 10 westlichen Mitarbeitern agiert PMA als willkommener Partner für Behörden und Häuptlinge in der Region.

Entwicklungszusammenarbeit im Fokus

Die Spende der Fellbacher Segelflieger fügt sich in einen größeren Kontext ein, der die Bedeutung von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe verdeutlicht. Die Entwicklungszusammenarbeit zielt darauf ab, soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern abzubauen. Dabei wird zwischen langfristiger Entwicklungsarbeit und kurzfristiger humanitärer Hilfe unterschieden, die in Krisensituationen unverzichtbar ist.

Über verschiedene Organisationen, wie sie im Verzeichnis auf nachhaltigejobs.de aufgeführt sind, leisten zahlreiche NGOs einen wichtigen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit, zum Schutz von Menschenrechten und zur Versorgung von bedürftigen Bevölkerungsschichten. Die Zusammenarbeit mit sozialen Unternehmen, die Gewinne in Projekte reinvestieren oder fair gehandelte Produkte anbieten, trägt ebenfalls zur Stärkung dieser Ziele bei.

Durch die Spende der Rettungsschirme an PMA entsteht nicht nur ein praktischer Nutzen für dringende Einsätze im Pazifik, sondern es wird auch ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in dieser Region gesetzt. Solche Aktionen sind ein wertvoller Bestandteil der globalen Entwicklungszusammenarbeit und verdeutlichen das Potenzial individueller Beiträge zu einer besseren Welt.