Am 10. Februar 2026 mussten sich die Handballerinnen der HSG Bargau/Bettringen im Oberliga-Spiel gegen den TSV Denkendorf mit 22:30 geschlagen geben. Diese Niederlage markiert die erste im Kalenderjahr für das Team, das die erste Halbzeit noch mit 14:13 für sich entscheiden konnte, aber im zweiten Durchgang schwach agierte.
Die HSG gelang es zunächst, das Spiel ausgeglichen zu halten. Obwohl sie nach Beginn mit 0:2 in Rückstand gerieten, kämpften sich die Spielerinnen zurück ins Geschehen. Allerdings hatte die HSG in der 13. Minute einen Siebenmeter zu vergeben, was sich als Wendepunkt herausstellen sollte. Während die HSG bis zur 37. Minute noch eine knappe Führung mit 17:16 verteidigen konnte, brachen sie im Angriff im weiteren Verlauf des Spiels ein und erzielten in den letzten 23 Minuten lediglich fünf Tore.
Entscheidende Faktoren für die Niederlage
Die schwache Angriffsleistung, verbunden mit individuellen Fehlern, beeinträchtigte die HSG Bargau/Bettringen erheblich. Zudem musste die Mannschaft auf wichtige Spielerinnen wie Rückraumspielerinnen Mailin Fuchs und Laura Emele verzichten. Auch der Ausfall von Kreisläuferin Maya Hartmann, die sich verletzte, trug zur Niederlage bei. In der 52. Minute erhielt die Kapitänin Anja Schwenk zudem eine Rote Karte und konnte ihrer Mannschaft nicht mehr helfen.
Im Anschluss an die Partie reagiere die HSG intern mit dem Motto „Mund abwischen und weiter geht’s.“ Das nächste Spiel steht für die Mannschaft am 21. Februar gegen TSV Heiningen an, nachdem sie ein spielfreies Wochenende hatten.
Fusionsgeschichte und Verbandsnews
Die HSG Bargau/Bettringen ist das Ergebnis der Fusion der Handball-Abteilungen des TV Bargau und der SG Bettringen aus dem Jahr 2019. Diese Fusion wurde unter dem Namen “ROTE LÖWEN” HSG Bargau-Bettringen (HSG2B) ins Leben gerufen und wurde von Matthias Stegmaier und Johannes Barth unterzeichnet. Die Jugendabteilungen arbeiteten bereits seit 2014 in der Jugendspielgemeinschaft JSG2B zusammen. Die offizielle Homepage der ROTEN LÖWEN bietet umfassende Informationen über die Organisation und Ansprechpartner im Verein.
In einem umfassenden Kontext steht die Fusion der HSG Bargau/Bettringen auch im Schatten der jüngsten Zusammenführung der Handballverbände in Baden-Württemberg. Der Handballverband Württemberg, der Badische Handball-Verband und der Südbadische Handballverband haben sich zu einem neuen Verband namens Handball Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Ziel dieser Fusion ist die Vereinheitlichung und Optimierung des Handballsports in der Region, mit der Schaffung einer neuen Struktur, die auch die Ligen beeinflussen wird. Weitere Informationen über diese Strukturänderungen finden sich auf den Webseiten der jeweiligen Verbände.
Dennoch bleibt die Baden-Württemberg-Oberliga die höchste Liga im Land, aus der immer noch zwei Mannschaften in die Dritte Liga des Deutschen Handball-Bundes aufsteigen können. Aktuell umfasst die Oberliga der Männer 16 Mannschaften, während die Anzahl der Spielklassen im Frauenbereich noch festgelegt werden muss.