Am Dienstag, den 1. Juli um 20 Uhr, findet im Pfarrsaal Denkendorf ein wichtiges Treffen der Agenda-Arbeitsgruppe statt. Im Rahmen dieses Treffens werden mehrere Themen behandelt, die für die Gemeinde von großer Bedeutung sind. Dazu gehören unter anderem die geplante Sitzgruppe bei der Grotte am ehemaligen „Batzenhaus“, sowie der Erhalt und die Pflege von Feldkreuzen in der Umgebung. Zudem ist die Ergänzung der Feldkreuze mit Hinweistäfelchen ein zentrales Anliegen der Gruppe, wie Donaukurier berichtet.
Das „Batzenhaus“ hat eine interessante Geschichte, die bis zur früheren Funktion als Zollstation an der Grenze zwischen Bayern und Hochstift Eichstätt zurückreicht. Diese Bedeutung ging nach der Säkularisation im Jahr 1803 verloren, und das Gebäude wurde anschließend als Wirtshaus mit Bierschankrecht verwendet. Das Bier stammte damals von der Gutsbrauerei Schönbrunn. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Batzenhaus unter neuen Eigentümern eine Umnutzung. Im Jahr 1950 wurde es zum Schutzengelheim umgebaut, was einen neuen Abschnitt in der Geschichte des Hauses einleitete, wie Grüne Eichstätt berichtet.
Geplante Veranstaltungen
Am 6. Mai 2025 um 18:00 Uhr wird Tim Brand, Sprecher der Denkendorfer Agenda, das Müttergenesungsheim vorstellen. Die Veranstaltung findet an der Mariengrotte an der Ingolstädter Straße, zwischen Denkendorf und Stammham, statt. Dort wird auch ein Hinweisschild für die Rasten & Beten Lourdes – Grotte positioniert sein. Diese Veranstaltung wird voraussichtlich die geschichtliche Aufarbeitung des „Batzenhauses“ weiter vorantreiben, wie es Brand plant.
Die Agenda-Arbeitsgruppe unterstreicht durch solche Initiativen die Bedeutung des kulturellen Erbes und der Gemeinschaftspflege in Denkendorf. Durch die geplanden Maßnahmen soll nicht nur die lokale Identität gestärkt, sondern auch der Zusammenhalt gefördert werden.