Denkendorf erhält neues Paralleltandem für mehr Mobilität!
Der Verein Füreinander in Denkendorf e. V. präsentiert ein neues Paralleltandem, um Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu unterstützen.

Denkendorf erhält neues Paralleltandem für mehr Mobilität!
Die Mobilität für Menschen mit Einschränkungen zu verbessern, ist das Ziel verschiedener Initiativen im Raum Stuttgart. Ein bemerkenswertes Beispiel ist das Paralleltandem, das vom Verein Füreinander in Denkendorf e.V. angeschafft wurde. Wie die Esslinger Zeitung berichtet, kann dieses neueste Mobilitätsangebot insbesondere ältere Menschen, Bewohner von Pflegeheimen und Menschen mit Behinderungen unterstützen.
Das Tandem gehört zu den vielseitigen Fahrrädern, die über einen Elektromotor verfügen. Dies ist besonders vorteilhaft für Fahrten in der hügeligen Umgebung Denkendorfs. Bürgermeister Ralf Barth hat bereits die Jungfernfahrt zusammen mit Margret Harsch unternommen. Bei diesem Tandem sitzen Fahrer und Beifahrer nebeneinander, was die Kommunikation während der Fahrt wesentlich erleichtert.
Fahrten und Teilnahme
Die Fahrten mit dem Paralleltandem sind für die Passagiere kostenlos, Spenden zur Unterstützung werden jedoch gerne angenommen. Die Ausfahrten sind auf etwa eine Stunde begrenzt und finden in der Regel von Montag bis Freitag zwischen Frühjahr und Herbst statt. Wetterabhängige Bedingungen, wie Trockenheit und moderate Temperaturen, sind zu beachten, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten. Zu den Fahrern zählen aktuell acht Ehrenamtliche, und der Verein ist stets auf der Suche nach weiteren Unterstützern.
Ein weiteres innovatives Angebot wird von der Theresia Hecht Stiftung bereitgestellt. Nach einer finanziellen Zuwendung von „Aktion Mensch“ von 13.722,79 Euro wurde ein neues Paralleltandem für Kinder und Jugendliche in St. Johann angeschafft. Das Tandem, das auch als „fun2go“ bekannt ist, kommt nach einer umfassenden Einführung durch Mitarbeiter des Sanitätshauses Schlather zum Einsatz. Damit wird die Mobilität von jungen Menschen gefördert und ihnen ermöglicht, die Umgebung eigenständig zu erkunden, was einen großen Schritt zu selbstbestimmtem Leben darstellt.
Integration und Inklusion
Inklusion ist ein zentrales Anliegen vieler dieser Projekte. So können bei den Fahrten mit dem Paralleltandem sowohl Menschen mit als auch ohne Einschränkungen zusammen mobil sein. Die Fahrten fördern nicht nur die Bewegung, sondern auch die sozialen Kontakte zwischen den Passagieren. Für die Beifahrer besteht die Freiheit, selbst aktiv in die Pedale zu treten oder sich auszuruhen, je nach individuellen Bedürfnissen. Ähnlich gestaltet sich der Betrieb bei den Tandems, die ab dem 26. März 2023 zur Verfügung stehen, wie auf dem Forum Gesellschaft Inklusiv erläutert wird.
Die Interaktionen und gemeinsamen Erlebnisse auf diesen Fahrrädern sind nicht nur für die Teilnehmer bereichernd, sondern stärken auch das soziale Miteinander in der Gemeinde. Für Interessierte, die an solchen Fahrten teilnehmen möchten, ist es notwendig, im Voraus einen Termin zu vereinbaren und eine kurze Einweisung in die Nutzung des Tandems zu erhalten.
Insgesamt zeigen diese Initiativen, wie durch den gemeinsamen Einsatz von Verbänden, Gemeinden und Sponsoren ein integratives und mobilitätsförderndes Umfeld geschaffen werden kann. Die Suche nach einer abschließbaren Garage für das Tandem in Denkendorf bleibt eine der nächsten Herausforderungen.