Am 2. Februar 2026 trat der HRW Laupheim in der Handball-Verbandsliga III gegen den TSV Denkendorf an. Trotz personeller Probleme mit Ausfällen von Marcel Bart und Nikola Mirkov gelang es Laupheim, das Spiel mit 32:31 zu gewinnen. Trainer Tobias Meiners berichtete von zahlreichen krankheitsbedingten Ausfällen in der Vorbereitung, die das Team während der Saisonplatte vor Herausforderungen stellten. Moritz Mann, ein 17-jähriger Nachwuchsspieler, gab sein Debüt in der ersten Mannschaft, was einen positiven Akzent setzte.

Der TSV Denkendorf zeigte sich zu Beginn des Spiels stark und konnte sich mit 9:5 nach 15 Minuten absetzen. In der Folge erhielt Nikola Potic eine Rote Karte nach einem Foul, was sich entscheidend auf den Spielverlauf auswirkte. Der TSV erzielte anschließend vier Tore in Folge und führte bald mit 10:12. Trotz dieser Rückschläge fand Laupheim jedoch zurück ins Spiel und beendete die erste Halbzeit mit einem 16:12-Vorsprung.

Ein spannendes Spiel

In der zweiten Halbzeit konnte Laupheim meist mit einem Vorsprung von drei bis vier Toren agieren, es versäumte jedoch, diesen entscheidend auszubauen. Der TSV Denkendorf schaffte in der 45. Minute den Ausgleich zum 24:24. In der spannenden Schlussphase blieb das Spiel ausgeglichen, und Laupheim führte mit 31:30. Ein entscheidender Paraden von Nico Bucher, der einen Siebenmeter hielt, verhinderte den Ausgleich, bevor Timo Remane einen Siebenmeter zum 32:30 für Laupheim verwandelte.

Denkendorf erzielte zwar spät den Anschlusstreffer zum 32:31, konnte jedoch nicht mehr ausgleichen. Kenan Durakovic war der beste Torschütze des Spiels mit neun Toren, und Max Reiner ersetzte erfolgreich den gesperrten Potic. Diese Punkte sind für Laupheim besonders wertvoll, da man auch von einer Punkteteilung im Parallelspiel zwischen TSV Bartenbach und TSV Deizisau profitiert hat.

Verletzungsprävention im Profisport

Während sich Laupheim über den Sieg freut, beleuchtet der VBG-Sportreport, der seit 2016 jährlich von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft veröffentlicht wird, die Lage im deutschen Profisport. Ziel dieses Reports ist es, Verletzungen vorzubeugen und Statistiken über die Verletzungsanzahl sowie Ausfallzeiten zu erstellen. Er umfasst die höchsten Männer-Spielklassen in Sportarten wie Fußball, Basketball, Eishockey und Handball.

Die Auswertung umfasst über 60.000 Verletzungen und zeigt einen tendenziellen Rückgang von Verletzungen im Profisport an, was auf erfolgreiche präventive Maßnahmen hindeutet. Sportartspezifische Verletzungs-Hotspots sind dabei gut erkennbar: Im Handball stellen das Sprunggelenk (16%) und das Knie die häufigsten Verletzungsorte dar. Die VBG entwickelt maßgeschneiderte Präventionsmaßnahmen auf Basis dieser Erkenntnisse und trägt somit zur Sicherheit der Athleten bei.

Das nächste Spiel des HRW Laupheim findet am Samstag gegen den TV Reichenbach statt und wird um 20 Uhr angepfiffen. In Anbetracht der Herausforderungen, die sich durch Verletzungen und personelle Engpässe ergeben, bleibt abzuwarten, wie sich das Team in der kommenden Begegnung schlagen wird.

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