Am 28. Januar 2026 wird in Schlaitdorf, einem Ort im Kreis Esslingen, Baden-Württemberg, an zwei Standorten eine mobile Radarkontrolle durchgeführt. Diese Maßnahme ist Teil der ständigen Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Laut news.de ist die Gefahrenlage im Straßenverkehr dynamisch, weshalb sich die Radarkontrollen häufig ändern können.
Die Blitzer stehen auf der B27 in Schlaitdorf, und für beide Kontrollpunkte gilt ein Tempolimit von 120 km/h. Der erste Blitzer wurde am 27. Januar 2026 um 18:09 Uhr gemeldet, während der zweite Blitzer bereits um 13:33 Uhr zu verzeichnen war. Die letzte Aktualisierung der Informationen erfolgte um 18:15 Uhr am selben Tag. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind eine der häufigsten Verkehrsübertretungen und tragen maßgeblich zu Unfallursachen bei.
Verkehrsüberwachung in Deutschland
Radarfallen spielen eine entscheidende Rolle in der Verkehrsüberwachung. Laut bussgeldkatalog.org gibt es in Deutschland etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte. Diese Technologie, die bereits seit den 1950er Jahren in Gebrauch ist, misst die Geschwindigkeit von Fahrzeugen sowohl mit stationären als auch mobilen Messgeräten.
Mobile Radarmessgeräte sind oft weniger sichtbar und können auch Videoaufzeichnungen erstellen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Foto des Fahrzeugs sowie des Fahrers angefertigt. Die Toleranzwerte von 3 km/h bis 3% bei Geschwindigkeitsüberschreitungen sind ebenfalls festgelegt, um eine faire Praxis in der Verkehrsüberwachung zu gewährleisten.
Erhöhung der Verkehrssicherheit
Die Erhöhung der Verkehrssicherheit bleibt ein zentrales Anliegen in Deutschland. Im Jahr 2023 wurden über 2,5 Millionen Verkehrsunfälle verzeichnet, mit 2.839 Personen, die dabei ihr Leben verloren. Besonders alarmierend ist, dass über zwei Drittel der Unfälle innerorts geschahen, häufig unter Beteiligung von Radfahrenden und Fußgängern. Diese Statistiken stammen aus einem Bericht des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.
Das BMDV verfolgt mit der Initiative „Vision Zero“ das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40% zu reduzieren und investiert jährlich 15,4 Millionen Euro in die Prävention von Verkehrsunfällen. Zu den geförderten Projekten gehören innovative Ansätze wie „COLLISION ZERO“, das Virtual Reality zur Verkehrserziehung nutzt, und „KISStra“, das sich auf die Sicherheit auf Autobahnen konzentriert.
Die kontinuierlichen Anpassungen an den Radarkontrollen in Schlaitdorf sind Teil dieser umfassenden Bemühungen, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Die richtige Geschwindigkeit ist nicht nur gesetzlich geregelt, sondern auch essenziell für den Schutz aller Verkehrsteilnehmenden.