Am Sonntag, dem 15. Februar 2026, wird in den Gemeinden Nabern und Bissingen ein besonderer Wochenspruch aus Lukas 18,31 erklingen. An diesem Tag finden gleich mehrere Gottesdienste statt: Um 9:20 Uhr im Gemeindehaus Nabern mit Pfr. Schlatter und um 10:30 Uhr im Gemeindehaus Bissingen ebenfalls mit Pfr. Schlatter. Für die jüngsten Besucher gibt es zudem eine Kinderkirche in Bissingen, die um 9:45 Uhr beginnt.

Die Winterkirche in Nabern wird bis Karfreitag, dem 3. April 2026, geöffnet sein, während die Winterkirche in Bissingen bis zum 15. März 2026 läuft. In dieser Zeit wird auch die Predigtreihe 2026 mit dem Thema „Wohin mit der Wut? – Große Energie, gut gelenkt!“ fortgeführt. Die nächsten Gottesdienste sind für den 22. Februar 2026 angesetzt, mit Prädikant Daniel Blankenhorn, sowie einem Abendgottesdienst um 18:00 Uhr, geleitet von Diakon Lennart Freise.

Gemeinschaft und Engagement

Die Gemeinden zeigen auch großes Engagement in sozialen Belangen. So wurden in Bissingen 151,40 Euro für die Diakonie und 150,00 Euro für „Brot für die Welt“ gespendet. Zudem kamen in der Kinderkirche 33,00 Euro zusammen. In Nabern flossen 30,00 Euro in die Innenrenovierung der Johanneskirche und in Ochsenwang wurden 37,00 Euro für die Diakonie gespendet.

Ein breites Angebot an Gruppen und Kreisen prägt das gemeinschaftliche Leben. Am 13. Februar 2026 findet um 19:30 Uhr ein Posaunenchor in Bissingen statt, während am 16. Februar 2026 um 14:30 Uhr die Veranstaltung „Bewegung mit Musik“ in Bissingen auf dem Programm steht. Am 17. Februar 2026 gibt es gleich mehrere Aktivitäten: den Miniclub in Nabern um 9:30 Uhr und den Feierabendkreis in Bissingen um 14:30 Uhr, in dem Werner Berger über seine Alpenüberquerung berichten wird.

Feministische Theologie im Fokus

Parallel zu diesen Aktivitäten lohnt es sich, einen Blick auf die Entwicklungen der feministischen Theologie zu werfen. Im Frühjahr 1991 wurde die Festschrift „30 Jahre Feministisch Predigen“ für Renate Jost veröffentlicht. Die Autorinnen Sabine Bäuerle und Elisabeth Müller, beide junge Pastorinnen, hatten Schwierigkeiten mit den herkömmlichen Predigthilfen, die häufig keine feministische Perspektive berücksichtigten. In ihren Predigten wurde Gott oft als Herr und Vater dargestellt, während Frauen in der Sprache und den Predigtbeispielen weitgehend unsichtbar blieben. Um dem entgegenzuwirken, initiierten sie ein Projekt, bei dem Frauen alternative, feministische Predigten schreiben konnten. Insgesamt 30 Frauen beteiligten sich an diesem wichtigen Vorhaben, das als „Notprogramm für gestresste Predigerinnen“ bekannt wurde (Quelle).

Die Relevanz feministischer Theologie zeigt sich auch in den vielfältigen Predigttexten, die von verschiedenen Autorinnen veröffentlicht wurden, wie etwa Doris Gabriel und Esther Gisler Fischer, die sich mit Themen wie Ehescheidung, Frieden und der Rolle von Frauen in der Kirche auseinandersetzten. Diese Texte bieten wertvolle Impulse für die heutige Predigtpraxis und fördern eine inklusive Sprache in der Kirche (Quelle).

Ausblick auf kommende Veranstaltungen

In den kommenden Tagen sind weitere wichtige Veranstaltungen geplant. Am 20. Februar 2026 findet ein ökumenisches Friedensgebet in der Johanneskirche Nabern statt, während am 21. Februar 2026 ein Frauenfrühstück mit Elvira Lang in Nabern ansteht. Auch die KREUZ & QUER Veranstaltung am 26. Februar 2026, die sich mit der Haltung zur jüdischen Bevölkerung während der NS-Zeit beschäftigt, verspricht eine spannende Auseinandersetzung mit der Geschichte und der gesellschaftlichen Verantwortung der Kirche.

Für Interessierte gibt es außerdem die Möglichkeit, an der Kirchheimer Vesperkirche bis zum 15. Februar 2026 teilzunehmen. Kontaktinformationen für die Pfarrämter in Bissingen und Nabern sind ebenfalls verfügbar, sodass alle Gemeindemitglieder gut informiert und eingebunden bleiben können.