In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats von Beuren hat Kämmerer Markus Walter den Haushaltszwischenbericht vorgestellt. Die finanzielle Situation der Gemeinde bleibt ernst, jedoch zeigte sich Walter optimistisch: „In Zeiten knapper Kassen ist es positiv, dass sich nichts verändert hat.“ Ein bemerkenswerter Punkt ist, dass die Ausgaben im Vergleich zur ursprünglichen Planung im Frühjahr sogar gesenkt werden konnten. Trotz der Herausforderungen, die ein präziser Haushalt mit sich bringt, ist die Lage im Vergleich zu den vorherigen Planungen stabil geblieben, wie NTZ berichtet.

Die Sitzung, die unter der Leitung von Ortsbürgermeisterin Petra Adams-Philippi stattfand, hatte auch das Hauptthema des Haushaltsplans und der Haushaltssatzung für 2024 auf der Agenda, wie Wittich ergänzt. Der Ergebnishaushalt für 2024 sieht Gesamterträge von 1.616.276 Euro vor, während die Gesamterträge der Aufwendungen mit 1.871.660 Euro angegeben sind. Dies führt zu einem Fehlbetrag von 255.384 Euro. Dennoch bleibt das Eigenkapital am Ende des Haushaltsjahres mit 4.567.000 Euro solide.

Geplante Investitionen und Ausgaben

Ein zentraler Punkt im Haushaltsplan sind die geplanten Investitionen. Die größten finanziellen Mittel sind für die Schaffung von Baugrundstücken vorgesehen, mit einem Betrag von 250.000 Euro, der sowohl Grunderwerb als auch den Bebauungsplan umfasst. Darüber hinaus sind 20.000 Euro für die Beseitigung einer Engstelle an der L 152 eingeplant, wobei eine Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) erforderlich ist.

Zusätzlich sollen 50.000 Euro in die Umrüstung von 90 Straßenlaternen auf LED investiert werden, um künftige Einsparungen bei den Stromkosten zu erreichen. Auch die Sanierung des Sanitärgebäudes auf dem Zeltplatz ist mit 37.850 Euro im Finanzhaushalt vorgesehen. Diese Maßnahmen stehen jedoch vor dem Hintergrund, dass künftig höhere Umlagen an den Kreis und die Verbandsgemeinde aufgrund von Baumaßnahmen und steigenden Kosten für die Sanierung des Hallenbades erwartet werden.Wittich hebt hervor, dass trotz eines festgelegten Liquiditätskreditbedarfs im Finanzhaushalt von 138.245 Euro und eines jährlichen Tilgungsbetrags von 46.082 Euro die finanzielle Situation stabil bleibt.