Am Sonntag, dem 15. Februar 2026, wird in Marktoberdorf ein ganz besonderes Spektakel stattfinden: Der 58. Fasnachtsumzug, auch bekannt als „Gaudiwurm“, zieht durch die Straßen und bietet eine bunte Mischung aus Musik, Tanz und fantasievollen Kostümen. Die Vorfreude ist groß, denn der Umzug gehört zu den größten in Schwaben und wird rund 2.150 Mitwirkende anziehen. Mit insgesamt 63 Zugnummern und der Teilnahme von 105 Gruppen, darunter 39 große Fasnachtswagen, sechs Kleinwagen, 45 Fußgruppen, zwei Einzelgängern und 13 Musikkapellen, ist ein aufregendes Erlebnis garantiert. Die Teilnehmer werden in den Bereichen Tigaustraße, Jahnstraße, Georg-Fischer-Straße und Richard-Wengenmeier-Platz ab 12:30 Uhr aufgestellt, bevor es um 13:30 Uhr mit dem Umzug losgeht. Veranstaltet wird das Ganze von den D’Oberdorfer Fasnachtern e.V., die sich monatelang auf diesen Höhepunkt des Jahres vorbereitet haben.
Die Zugnummern sind äußerst vielfältig und bieten kreative Themen für jeden Geschmack. So wird die Guggamusik Weissenhorn mit dem Motto „Vogelwild“ aufwarten, während die Leuterschacher Agenten an König Ludwig und Schloss Neuschwanstein erinnern werden. Auch die Musikkapelle Ebenhofen wird mit einem Auftritt zu „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ für gute Stimmung sorgen. Die Freiwillige Feuerwehr Marktoberdorf bringt mit ihrem „Hogwarts Express“ einen Hauch von Magie in den Umzug. Dies sind nur einige der vielen Gruppen, die für Unterhaltung sorgen werden.
Der Zugweg und die Zuschauer
Der Umzugsweg führt von der Tigaustraße über die Meichelbeckstraße, Salzstraße, Eberle-Kögl-Straße, Gschwenderstraße, Bahnhofstraße bis zur Kemptener Straße. An verschiedenen Stellen, wie am Rathaus und an mehreren Ecken entlang des Zugweges, werden Sprecherstellen eingerichtet, um die Zuschauer über die einzelnen Gruppen und deren Themen zu informieren. Es wird erwartet, dass zahlreiche Besucher an der Strecke stehen werden, um die bunten Kostüme und die eindrucksvollen Faschingswagen zu bewundern. Faschingsumzüge ziehen in der Regel hunderte bis tausende Menschen an, und der Gaudiwurm bildet dabei keine Ausnahme.
Fasching in der Region
Fasching ist für die Narren in der Region der Höhepunkt des Jahres. Die Vorbereitungen beginnen oft Monate im Voraus mit dem Bau von Mottowagen und dem Einüben von Tänzen. In Schwaben sind die schwäbisch-alemannischen Narren besonders verbreitet, die sich durch ihr traditionelles Häs und Holzmasken auszeichnen. Neben dem Gaudiwurm gibt es in der Region zahlreiche weitere Faschings- und Narrensprünge, die den Feierlichkeiten einen besonderen Charakter verleihen. Eine Übersicht über die Faschingsumzüge in Bayern für 2026 zeigt die Vielfalt der Veranstaltungen und bietet einen spannenden Einblick in die kulturellen Traditionen der Region.
Für mehr Informationen über den Gaudiwurm und die Veranstaltung in Marktoberdorf, können Sie die vollständigen Details in der Allgäuer Zeitung nachlesen. Auch auf Kreisboten finden Sie weitere Informationen zu diesem aufregenden Ereignis.