Am vergangenen Wochenende fand in Lichtenwald, im Kreis Esslingen, der 14. Stoppelcross statt. Über 3500 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer beobachteten 260 Fahrerinnen und Fahrer, die aus verschiedenen Altersklassen und Leistungsgruppen stammten. Ursprünglich hatten sich 280 Teilnehmer angemeldet, jedoch verhinderten die widrigen Wetterbedingungen einige von ihnen, an dem beliebten Event teilzunehmen. Der Untergrund war aufgrund von Regen feucht und schlammig, was für zusätzliche Herausforderungen sorgte. Veranstalter Martin Mayer hatte den Boden zuvor mit einem Grubber bearbeitet, um für bessere Verhältnisse auf der Strecke zu sorgen.
Besonders hervorzuheben ist der große Anteil an jungen Fahrern im Alter von vier bis acht Jahren, von denen neun aus Lichtenwald selbst stammten. Um das Event abwechslungsreicher zu gestalten, wurde spontan ein neues Frauenrennen organisiert, das auf große Resonanz stieß. Die Sicherheitslage war bemerkenswert: Es gab während des gesamten Rennens keine Unfälle oder Verletzte. Laut Mayer wird auch in Zukunft an weiteren Extras gearbeitet, um den Spaßfaktor für alle Beteiligten zu erhöhen, wie etwa Helfer- oder Mofarennen.
Strecke und Teilnehmer
Die Veranstaltung zog Hobbyfahrer und viele junge Talente an, die sich auf einem bereits 1000 Meter langen Parcours mit engen Kurven und kleinen Hügeln messen konnten. Diese Strecke wurde bewusst kaum modelliert, um möglichst vielen Fahrerinnen und Fahrern die Teilnahme zu ermöglichen. Die großen Maschinen mit 450 Kubikzentimetern erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h, während Kinder zwischen sechs und acht Jahren mit kleineren Maschinen immerhin Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erzielen können. Dieses breite Spektrum an Fahrzeugen machte den Wettbewerb sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer spannend.
- Teilnehmerzahl: 260 Fahrerinnen und Fahrer
- Publikumsanzahl: Über 3500 Zuschauerinnen und Zuschauer
- Alter der jüngsten Fahrer: 4-8 Jahre
- Streckenlänge: 1000 Meter
- Maximale Geschwindigkeit großer Maschinen: bis zu 80 km/h
- Maximale Geschwindigkeit kleiner Maschinen: bis zu 50 km/h
Ein Zentrales Anliegen des Stoppelcross ist es, den Erlös der Veranstaltung regionalen Organisationen zukommen zu lassen. Dieser Ansatz zeigt das Engagement der Veranstalter für die Gemeinschaft und Unterstützung lokaler Initiativen. Rund 50 Helferinnen und Helfer arbeiteten vor und während des Events, um dessen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Die Kombination aus Wettkampfgeist, Gemeinschaftsgefühl und einer Leidenschaft für den Motocross-Sport macht den Stoppelcross in Lichtenwald zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten. Mit der erfolgreichen Durchführung dieses Events setzt Martin Mayer weiterhin auf die Förderung des Motocross-Sports, insbesondere für die jüngere Generation.
Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung können Sie die Berichte auf Esslinger Zeitung und Stuttgarter Nachrichten nachlesen.