Am 1. Februar 2026 fand der Inklusionstag des SC Altbach unter dem Motto „Fußball ist für alle da!“ in der Sporthalle Neckarbrücke statt. Ziel der Veranstaltung war es, den Spaß an Bewegung und gemeinschaftlicher Aktivität zu fördern. Stephan Schnabel, der 1. Vorsitzende des SC Altbach, eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung von Inklusion im Vereinsleben und im Fußball. Auch die politischen Vertreter Dr. David Preisendanz von der CDU und Dr. Sebastian Schäfer von den Grünen unterstrichen in ihren Grußworten die Wichtigkeit der Unterstützung für inklusive Projekte.
Oliver Deutscher, der Abteilungsleiter Gesellschaftliche Verantwortung des Württembergischen Fußballverbands, überreichte zwei symbolische „Bälle, die den Unterschied machen“. Diese Geste soll verdeutlichen, dass Fußball Brücken bauen kann und Menschen miteinander verbindet. Die gut organisierte Veranstaltung demonstrierte, wie gelebte Inklusion im Vereinsalltag aussehen kann. Nino Protomastro erhielt besonderen Dank für sein Engagement in diesem Projekt. Das Bezirksteam Neckar/Fils, vertreten durch Harald Kuhn und Christian Keim, begleitete die Veranstaltung, die als Erfolg für Vereine, Kinder sowie Eltern beschrieben wurde. Der SC Altbach wünscht sich weiterhin viel Erfolg bei seinen Inklusionsprojekten.
Ein inklusives Zukunftsprojekt
Das inklusive Fußballprojekt des SC Altbach, das am 12. April 2025 begann, richtet sich speziell an Kinder mit Handicap im Alter von 8 bis 14 Jahren. Trainer Nino Protomastro und der Vereinsvorstand unter der Leitung von Stephan Schnabel zielen darauf ab, eine Gemeinschaft zu schaffen, die Freude und Sport vereint. Das Training wird individuell an die Bedürfnisse der Kinder angepasst, sodass die Teilnahme unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen möglich ist. Hierbei steht das Wohlfühlen, der Spaß am Sport sowie das Knüpfen von Freundschaften im Vordergrund.
Langfristig ist das Ziel, eine feste inklusive Fußballgruppe zu etablieren. Interessierte Kinder und Eltern sind eingeladen, das Training auszuprobieren. Dies entspricht dem allgemeinen Konzept der Inklusion im Sport, welches sicherstellen soll, dass alle Menschen gleichberechtigt teilnehmen können, unabhängig von ihren körperlichen, geistigen oder sozialen Voraussetzungen. Der Schlüssel dazu liegt im Abbau von Barrieren und der Schaffung eines Umfelds, in dem Vielfalt als Bereicherung erlebt wird, wie die Pfunder Stiftung erläutert.
Inklusion als gemeinsames Ziel
Inklusion im Sport bedeutet mehr als nur die Anpassung von Aktivitäten; es verändert die Strukturen der Sportvereine selbst. Der Index für Inklusion im Sport, ein praxisorientiertes Instrument, unterstützt Vereine dabei, bestehende Strukturen zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dazu gehört beispielsweise die Überprüfung der Zugänglichkeit und Vielfalt im eigenen Angebot. Übungsleiter spielen eine zentrale Rolle bei dieser Transformation, da ihre Ausbildung auch die Grundlagen der Inklusion sowie den Umgang mit Heterogenität abdeckt.
Mittelfristige Herausforderungen wie die Finanzierung und der Wandel in den Köpfen müssen angegangen werden, um die Vision einer inklusiven Sportlandschaft zu verwirklichen, wie sie auch in inklusiven Olympischen Spielen denkbar sein könnte. Es ist ein fortlaufender Prozess, der alle Menschen zur Teilnahme an Bewegung, Gemeinschaft und sportlicher Entfaltung einlädt.