Heute ist der 24.02.2026, und in Weissach im Tal wird aktuell eine mobile Radarkontrolle durchgeführt, um Geschwindigkeitsübertretungen zu überwachen. Diese Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Verkehrskontrollen der Polizei im Rems-Murr-Kreis, die ihre Maßnahmen flexibel an die jeweilige Verkehrssituation anpassen. Ein Standort der mobilen Radarfalle wurde in der Hohnweiler Straße (PLZ 71554, Oberweissach, Kammerhof) gemeldet, wo eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h gilt.
Der Einsatz der Radarkontrollen dient nicht nur der Überwachung, sondern auch der Sicherheit auf den Straßen, denn Geschwindigkeitsüberschreitungen zählen zu den häufigsten Verkehrsverstößen und sind eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Die Polizei empfiehlt, sich strikt an die Tempolimits zu halten und die Fahrweise entsprechend der Verkehrssituation zu gestalten. Raser und Drängler müssen mit empfindlichen Bußgeldern und sogar Fahrverboten rechnen.
Bußgelder und Toleranzabzüge
Bei der Kontrolle durch mobile Blitzer wird eine Toleranz von drei km/h für Geschwindigkeitsmessungen bis 100 km/h gewährt. Bei Überschreitungen über 100 km/h gilt ein Abzug von drei Prozent des gemessenen Wertes. Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts sind gestaffelt: Für eine Übertretung von 1 bis 10 km/h fallen 30 Euro an, während bei einer Überschreitung von mehr als 70 km/h ein Bußgeld von 800 Euro sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein Fahrverbot von drei Monaten drohen. Diese Informationen sind auch im aktuellen Bußgeldkatalog zu finden, der eine detaillierte Übersicht über die Strafen bietet (Quelle).
Die mobile Radarkontrolle ist nur eine von vielen Maßnahmen, die die Polizei zur Verkehrssicherheit einsetzt. Dabei arbeiten Radarblitzer nach dem Doppler-Effekt: Sie senden elektromagnetische Wellen aus und nutzen die Frequenzveränderung zur Geschwindigkeitsmessung. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird zudem ein Foto des Fahrers und des Fahrzeugs angefertigt. Es ist wichtig zu beachten, dass Radarwarner-Apps in Deutschland verboten sind und dass es verschiedene Fehlerquellen bei Radarmessungen geben kann, wie beispielsweise Reflexionen von Wellen durch andere Objekte oder falsche Winkel der Messgeräte.
Rechtslage und Konsequenzen
Die rechtlichen Rahmenbedingungen um Geschwindigkeitsüberschreitungen sind klar definiert. Verstöße ohne Sicherheitsgefährdung werden in der Regel mit Verwarnungsgeldern geahndet, während schwerere Verstöße, die eine Sicherheitsgefährdung darstellen, einen Punkt im Fahreignungsregister nach sich ziehen können. Bei zwei Verstößen innerhalb von 12 Monaten kann ein Fahrverbot verhängt werden. Diese Regelungen sind Bestandteil der Verordnung zum Bußgeldkatalog 2026 und sollen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen (Quelle).
Die Polizei nutzt sowohl mobile als auch stationäre Radarfallen zur Kontrolle des Straßenverkehrs. Es ist wichtig, sich über die aktuellen Verkehrsbedingungen und die Standorte von Radarkontrollen zu informieren, um nicht ungewollt in die Fänge der Verkehrskontrolle zu geraten. Wer sich an die Regeln hält, trägt nicht nur zur eigenen Sicherheit, sondern auch zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei.