Heute ist der 23.02.2026. In der Vorfreude auf den Gottesdienst am Samstag, den 28. Februar 2026, der um 9:45 Uhr mit einem Bibelstudium beginnt und um 10:50 Uhr mit einer Predigt von Pastor H. Wosimsky fortgesetzt wird, blicken wir auch auf bedeutende historische Ereignisse zurück.

Ein solches Ereignis war die Olympiade 1972 in München, die als eine friedliche Zusammenkunft der Völker gedacht war. Die Eröffnungsfeier fand am 26. August 1972 statt und wurde von Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet. Doch die Spiele wurden von einem tragischen Vorfall überschattet: In der Nacht des 5. September 1972 fielen Schüsse, als eine Gruppe von Terroristen Geiseln nahm und 17 Menschen starben. Dieses Ereignis verdeutlichte die Fragilität des Friedens in der Welt und stellte die olympische Idee des friedlichen Miteinanders, die bereits 776 v. Chr. ins Leben gerufen wurde, in Frage.

Die Olympischen Spiele 1972

Die Olympischen Sommerspiele 1972, auch als XX. Olympiade bekannt, fanden im Olympiastadion München statt, wo 121 Nationen mit insgesamt 7.170 Athleten in 28 Disziplinen und 195 Wettkämpfen antraten. Herausragende Sportler dieser Spiele waren unter anderem Mark Spitz aus den USA, der sieben Goldmedaillen gewann, und die erfolgreichste deutsche Athletin Karin Janz aus der DDR mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille. Diese Spiele waren nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein kulturelles Ereignis, das von über 4500 akkreditierten Journalisten begleitet wurde und umfangreiche TV-Übertragungen erlebte.

Die Spiele 1972 waren die ersten, bei denen Nationen wie Albanien, Saudi-Arabien und Nordkorea erstmals teilnahmen. Die Vergabe der Spiele an München fand am 26. April 1966 statt, und die Stadt setzte alles daran, die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Die Finanzierung wurde durch Bund, Land und Stadt getragen, jeweils ein Drittel der Investitionen, ergänzt durch Eigenfinanzierungen. Das Logo und das Maskottchen „Waldi“, ein Dackel, wurden von Otl Aicher entworfen.

Glaube und Frieden

Die Olympischen Spiele und die damit verbundenen Ideale stellen eine interessante Parallele zu den grundlegenden Glaubensüberzeugungen dar, die Christen hegen. So zeigt das Zitat aus der Bibel: „Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ (2. Ptr. 3,13 EB) Die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema, das auch im Kontext der Olympischen Spiele immer wieder aufgegriffen wird. Abraham erkannte, dass dauerhafter Frieden in dieser Welt nicht möglich ist (Hbr. 11,10), und viele Christen sehnen sich nach einer Oase des Friedens, die durch Jesus Christus, den Fürst des Friedens, versprochen wird.

Am Samstag und Sonntag, um 10:30 Uhr, werden weitere Predigten über HopeTV, Satellit ASTRA und Kabel (Vodafone) übertragen. Für diejenigen, die nicht persönlich teilnehmen können, wird der Gottesdienst am Samstag um ca. 10:45 Uhr live über das Internet übertragen: www.bogenhofen.at/de/multimedia/livestream/.

In Anbetracht der turbulenten Geschichte der Olympischen Spiele und der ständigen Suche nach Frieden ist es wichtig, die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht aufzugeben. Der Frieden, den wir uns wünschen, bleibt eine Herausforderung, aber auch ein Ziel, das es zu verfolgen gilt – sowohl im Sport als auch im Glauben.