Am 12. Oktober 2025 wurde eine mobile Radarkontrolle in Schönaich, Baden-Württemberg, durchgeführt. Laut news.de wird die Geschwindigkeitsüberwachung in der Region ständig von der Polizei kontrolliert. Der spezifische Standort der Radarfallen befindet sich im Kelterweg mit der Postleitzahl 71101 Schönaich. Die Kontrolle wurde bereits um 06:20 Uhr gestartet, wobei ein Tempolimit von 30 km/h gilt.
Radarfallen, sowohl festinstallierte als auch mobile, sind zentrale Instrumente zur Vermessung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen. Die erste Radarmessung in Deutschland fand 1957 statt, und seitdem hat sich die Technologie erheblich weiterentwickelt. Der Bussgeldkatalog berichtet, dass es in Deutschland derzeit rund 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte gibt.
Technologie und Funktionsweise
Die Funktionsweise von Radarfalle beruht auf dem Doppler-Effekt: Radarwellen werden ausgesendet und reflektiert von den Fahrzeugen. Dadurch lässt sich die Geschwindigkeit exakt ermitteln. Wenn ein Fahrzeug die zulässige Geschwindigkeit überschreitet, wird ein Foto angefertigt, das sowohl das Fahrzeug als auch den Fahrer abbildet. Dies geschieht meist in nur einer Fahrtrichtung.
Mobile Radarfallen bieten einen besonderen Vorteil durch ihre Flexibilität und den Überraschungseffekt. Typische Systeme sind lasergestützte oder radargestützte Geräte, die effizient im gesamten Straßenverkehr eingesetzt werden. Oftmals sind auch Videoaufzeichnungen Teil der mobilen Radarkontrollen.
Rechtliche Rahmenbedingungen
In Deutschland gilt die Fahrerhaftung, was bedeutet, dass im Falle eines Verstoßes der Fahrer des Fahrzeugs zur Verantwortung gezogen wird. Dabei werden Toleranzwerte angewendet: Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h gibt es einen Abzug von 3 km/h, während bei höheren Geschwindigkeiten ein Abzug von 3% erfolgt.
Der Einsatz von mobiler Radarmessung zielt nicht nur darauf ab, Einnahmen durch Bußgelder zu generieren – die Einnahmen fließen auch in die Verbesserung der Infrastruktur und der Verkehrssicherheit. Jüngste Entwicklungen beinhalten Tests mit der Technologie der Section Control, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über mehrere Kilometer ermittelt, was neue Herausforderungen im Bereich Datenschutz mit sich bringt.
Die Polizei verfolgt mit diesen Maßnahmen das Hauptziel, nicht nur Verkehrsverstöße zu ahnden, sondern auch das allgemeine Bewusstsein für Verkehrsregeln und die Wichtigkeit von Tempolimits zu schärfen. Fachleute betonen, wie entscheidend diese Kontrolle für die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist – eine Thematik, die für alle Verkehrsteilnehmer von zentraler Bedeutung bleibt.