Ein ernüchternder Spieltag für die Kreisvertreter in der Handball-Landesliga: Die HSG Schönbuch und die HSG Böblingen/Sindelfingen II mussten erneut Niederlagen einstecken, während die SpVgg Renningen ebenfalls als Verlierer vom Platz ging. Insgesamt kein erfolgreicher Tag für die Teams aus der Region, die nur auf dem Papier als Favoriten ins Rennen gingen.
Die HSG Schönbuch trat am Wochenende gegen den TSV Weinsberg II an und musste sich mit 28:30 (10:17) geschlagen geben. Trotz einer schwachen ersten Halbzeit, in der die Mannschaft mit sieben Toren zurücklag, zeigte das Team unter Trainer Holger Breitenbacher eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Leon Egenter war mit acht Toren, darunter vier durch Siebenmeter, der beste Werfer der HSG. Ben Sautter sorgte für Spannung, als er in der Schlussphase auf 27:28 verkürzte. Allerdings reichte dies nicht für den Ausgleich, und die HSG Schönbuch wartet weiterhin auf ein Erfolgserlebnis. An diesem Spieltag waren 150 Zuschauer in der Halle.KRZBB berichtet.
Nächste Gegner und Perspektiven
Für die HSG Schönbuch steht am kommenden Samstag um 20 Uhr das nächste Match gegen HA Neckarelz an. Während das Team weiter nach einer Lösung für die gegenwärtigen Probleme sucht, zeigt sich auch die HSG Böblingen/Sindelfingen II als ein weiteres Sorgenkind. Nach einer starken ersten Halbzeit gaben sie ihren Vorsprung im Spiel ab und verloren das Match ebenfalls.
Parallel dazu enttäuschte die SpVgg Renningen gegen den ASV Ottenhöfen und musste sich mit 23:33 (14:13) geschlagen geben. Renningen kämpfte sich zwar nach einem 0:4-Rückstand zurück ins Spiel und führte zwischenzeitlich mit 15:14. Doch die Abwehrleistung und die vielen Fehler wurden von Trainer Jakob Ulrich scharf kritisiert. Auch die SpVgg tritt am Samstag, um 19 Uhr, gegen den TV Gondelsheim an, in der Hoffnung, endlich wieder Punkte zu sammeln. Die Stuttgarter Nachrichten berichten.