Matthias Schöck, der ehemalige Torwart des SV Mötzingen, hat eine bedeutende neue Rolle im deutschen Fußball übernommen. Am Freitag wurde er in Frankfurt zum Vizepräsidenten des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) gewählt. Diese Wahl macht ihn zu einem wichtigen Mitglied des 16-köpfigen DFB-Präsidiums, einer Position, die mit bedeutenden Verantwortlichkeiten einhergeht.

Schöck ist seit 2015 Präsident des Württembergischen Fußballverbands. Seine politische Karriere begann er 2000 in Hildrizhausen, wo er zunächst Hauptamtsleiter war, bevor er 2002 zum Bürgermeister gewählt wurde. Im Juli hatte er verkündet, dass er sich im Jahr 2026 nicht mehr zur Wiederwahl als Bürgermeister aufstellen wird, was ihm ermöglicht, sich auf seine neuen Aufgaben im DFB zu konzentrieren.

DFB-Präsidium und seine Struktur

Im DFB ist Schöck zuständig für die Umsetzung der DFB-Strategie bis 2030. Die DFB-Präsident Bernd Neuendorf wurde einstimmig wiedergewählt, und Silke Sinning setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Silke Raml durch und wurde zur Vizepräsidentin gewählt. Zu den weiteren Mitgliedern des DFB-Präsidiums gehören Schatzmeister Stephan Grunwald, die ersten Vizepräsidenten Ronny Zimmermann und Hans-Joachim Watzke sowie der Generalsekretär Holger Blask.

Das DFB-Präsidium wird vom DFB-Bundestag gewählt und hat die Aufgabe, den DFB zu vertreten und zu leiten. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem der DFB-Schatzmeister, der DFB-Generalsekretär, gleichberechtigte Vizepräsidenten und zahlreiche Vizepräsidenten für verschiedene Bereiche, einschließlich Frauen- und Mädchenfußball sowie Gleichstellung und Diversität. Um beschlussfähig zu sein, muss mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein, und Beschlüsse werden in der Regel mit einfacher Mehrheit gefasst, wie auf der offiziellen DFB-Website erläutert wird DFB.

Schöcks Wahl zum Vizepräsidenten ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Signal für die künftige Ausrichtung des DFB, da er nun an der Spitze einer der bedeutendsten Institutionen im deutschen Sport steht. Diese neue Position wird ihm ermöglichen, seine Vision für den Fußball auf nationaler Ebene zu entfalten und die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.