Am 28. Januar 2026 ist in Steinenbronn, im Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg, eine mobile Radarkontrolle aktiv. Der aktuelle Standort des Blitzers befindet sich in der Seestraße, PLZ 71144. Die Radarkontrolle wurde um 06:26 Uhr gemeldet, und die Geschwindigkeitsmessung erfolgt bei einem Tempolimit von 30 km/h. Die Informationen dazu sind auch um 10:18 Uhr aktualisiert worden, was zeigt, dass die Gefahrenlage im Straßenverkehr sich ständig ändern kann und Anpassungen bei mobilen Radarkontrollen notwendig sind, berichtet News.de.
Die regelmäßige Überprüfung der Geschwindigkeit durch Verkehrsradaranlagen zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Autofahrer zu einem regelkonformen Fahren zu erziehen. Im Jahr 2013 erhielten laut Bussgeldkatalog.org bereits 5.126 Autofahrer Punkte wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, die zusätzlich mit Bußgeldern und gelegentlichen Fahrverboten bestraft wurden. Radargeräte senden ein Signal an vorbeifahrende Fahrzeuge, um deren Geschwindigkeit zu ermitteln, wobei Messfehler aufgrund falscher Platzierung oder anderer Störfaktoren wie Reflexionen auftreten können.
Funktionsweise von Radaranlagen
Die durch Radargeräte zur Geschwindigkeitsbestimmung genutzte Technik basiert auf dem Doppler-Effekt. Bei einer festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Foto gemacht und ein Bußgeldbescheid an den Fahrzeughalter verschickt. Während stationäre Radaranlagen weit verbreitet sind, können mobile Geräte flexibel an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Radaranlage in Bielefeld Berg auf der A2, die im Jahr 2010 Bußgelder in Höhe von 6 Millionen Euro generierte.
Die Toleranz bei Geschwindigkeitsmessungen beträgt etwa 3 km/h für Geschwindigkeiten unter 100 km/h und 3 % für höhere Geschwindigkeiten. Bei Einsprüchen gegen Bußgelder kann es sinnvoll sein, insbesondere wenn die Fotoqualität schlecht ist oder es Messfehler gibt, so Bussgeldkatalog.org.
Statistik und Verkehrssicherheit
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gibt jährlich das Standardwerk „Verkehr in Zahlen“ heraus, welches wichtige Informationen über die Verkehrsinfrastruktur und die Mobilität in Deutschland bereitstellt. Die aktuelle Ausgabe enthält umfangreiche Daten zu Infrastrukturinvestitionen, Unfallstatistiken und dem täglichen Mobilitätsverhalten der Deutschen. Diese statistischen Erhebungen helfen nicht nur bei der Analyse von Verkehrssituationen, sondern auch bei der Planung zukünftiger Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, wie auf der Seite des BMV hervorgehoben wird.