Am 15. Februar 2026 fand an der Johannes-Kepler-Gemeinschaftsschule (JKGMS) in Magstadt der Kepler-Tag statt, ein Ereignis, das interessierten Besuchern die Möglichkeit bot, einen Blick hinter die Kulissen des Schulalltags zu werfen. Die Veranstaltung war als offenes Haus konzipiert, bei dem die Besucher an verschiedenen Mitmach-Stationen teilnehmen und persönliche Gespräche führen konnten. Die Eröffnung des Kepler-Tags vermittelte ein lebendiges Bild des Schullebens, in dem Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Ehemalige zusammenkamen.

Ehemalige Schüler berichteten von ihrem beruflichen Werdegang und reflektierten über die prägenden Erlebnisse ihrer Zeit an der Kepler-Schule. Die verschiedenen Stationen boten Einblicke in viele Bereiche, darunter Naturwissenschaften, Sprachen, Technik, Kunst, Sport und Berufsorientierung. Die Gäste hatten die Gelegenheit, aktiv Fragen zu stellen und Beratungsangebote zu nutzen, während der Förderverein, die Elternschaft und der Schultreff für ein ansprechendes Catering, Getränke und eine Tombola sorgten. Musikalisch wurde der Tag durch Beiträge von Schülern und der Schulband abgerundet. Schulleiterin Heike Wizemann unterstrich die Bedeutung von Beziehungsarbeit für erfolgreiches Lernen und betonte, dass der Kepler-Tag 2026 die JKGMS als einen Ort für Lernen, Entwicklung und Zukunftsperspektiven präsentiere. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in dem Artikel auf SZBZ.

Berufsorientierung an Schulen

Ein zentrales Element der schulischen Entwicklung ist die frühe Berufsorientierung junger Menschen. Die JKGMS wird hierbei durch verschiedene Programme unterstützt, wie das Berufsorientierungsprogramm (BOP), welches wichtige Bausteine wie Potenzialanalysen und praxisorientierte Berufsorientierungstage umfasst. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um Schüler auf die Herausforderungen des Berufslebens vorzubereiten. Über 3.000 Schulen in Deutschland, darunter auch die JKGMS, nehmen am BOP teil und arbeiten eng mit regionalen Trägern zusammen.

Das BOP sieht vor, dass Schulen eine Kooperation mit Projektträgern eingehen, die sowohl die Zeitplanung als auch die Schülerzahlen regeln. Während des Programms werden Schüler nicht nur in ihren persönlichen Stärken gefördert, sondern auch aktiv in die Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft einbezogen. Die Lehrkräfte der JKGMS begleiten diesen Prozess und stehen sowohl den Schülern als auch den Ausbildern als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Ergebnisse der Berufsorientierungsmaßnahmen werden in Dokumentationsinstrumenten wie dem Berufswahlpass festgehalten, der den Schülern hilft, ihre Erfahrungen und Fähigkeiten zu strukturieren. Weitere Details zu den Anforderungen und Abläufen des BOP sind auf der Website des Programms zu finden: Berufsorientierungsprogramm.

Initiative Bildungsketten

Die Initiative Bildungsketten des Bundesbildungsministeriums unterstützt den Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf ab der 7. Klasse. Ziel ist es, die Berufswahlkompetenz junger Menschen zu stärken und Geschlechterklischees zu überwinden. Diese Initiative, die seit ihrer Gründung im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), den Bundesländern und der Bundesagentur für Arbeit agiert, ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Das Berufsorientierungsprogramm ist ein zentraler Bestandteil dieser Initiative und umfasst unter anderem die Durchführung von Potenzialanalysen und praxisorientierten Tagen, die in außerschulischen Lernorten stattfinden. Am Ende dieser Tage werden Entwicklungsziele für die weitere berufliche Orientierung festgelegt. Zudem werden durch verschiedene Programme, wie VerOnika up! und JOBvision, weitere Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler angeboten. Diese Initiativen zeigen, wie Schulen als wesentliche Akteure in der Bildungslandschaft fungieren, um den Übergang von Schule zu Beruf erfolgreich zu gestalten. Für mehr Informationen zur Initiative Bildungsketten besuchen Sie bitte die Seite des Bundesministeriums: Bundesministerium für Bildung und Forschung.