Die Wildcats des SV Leonberg/Eltingen stehen weiterhin mit leeren Händen in der Regionalliga, nachdem sie am 25. Januar 2026 gegen die TG Pforzheim deutlich mit 25:36 (13:19) verloren haben. Diese Niederlage markiert die 13. in Folge für das Team, welches in dieser Saison kein einziges Spiel gewinnen konnte. Obwohl das Spiel bis zur 25. Minute ausgeglichen war und ein Spielstand von 8:8 zu verzeichnen war, setzte sich Pforzheim bis zur Halbzeit deutlich ab.

Entscheidende Minuten folgten in der zweiten Halbzeit. In den ersten zwölf Minuten gelang den Wildcats lediglich ein einziger Treffer, was zu einem besorgniserregenden Rückstand von 14:24 nach 42 Minuten führte. Julia Wolf, die beste Torschützin des Spiels mit fünf Treffern, musste aufgrund einer Bänderverletzung vorzeitig das Spielfeld verlassen. Zudem erlitten Nika Baric eine Fingerverletzung und Ines Berkemer hat Schmerzen am Handgelenk, jedoch sind keine der Verletzungen gebrochen. Ob die verletzten Spielerinnen im nächsten Heimspiel gegen TSV Birkenau auflaufen können, steht noch in den Sternen.

Verletzungsmanagement im Leistungssport

Die Problematik der häufigen Verletzungen und deren Auswirkungen auf die Mannschaftsleistung ist ein Thema, das auch in der Forschung behandelt wird. Eine Untersuchung (verfügbar unter Tübingen University Publications) analysiert die psychosozialen Bedingungen, die Entscheidungen im Zusammenhang mit Sportverletzungen beeinflussen. Besonders relevant ist der Aspekt, dass Athleten oft Schmerzen nicht kommunizieren oder verzögern, um an Wettkämpfen festzuhalten. Dies führt zu chronischen Beschwerden und einem hohen Einsatz von Schmerzmitteln.

Der Handballbereich beschäftigt sich zunehmend mit der Verbesserung des Verletzungsmanagements, wobei die Entwicklung spezifischer medizinischer Unterstützungsnetzwerke für Athleten und Trainer im Vordergrund steht. Ein Ziel ist es, Entscheidungstransparenz und angemessene Behandlungsstrategien zu fördern, um den Spielern eine schnellere und gesunde Rückkehr auf das Spielfeld zu ermöglichen.

Vorbereitung auf das kommende Heimspiel

Die Wildcats haben sich optimal auf die Heimaufgabe gegen die TG 88 Pforzheim vorbereitet. Ihr Ziel war es, den ersten Sieg der Saison einzufahren, nachdem sie im letzten Spiel den ersten Punkt erkämpfen konnten. Trotzdem bleibt die Herausforderung groß, da die TG 88 Pforzheim, der Regionalliga-Absteiger, derzeit ungeschlagen Tabellenführer ist und mit einer starken Abwehrleistung aufwartet, wie auch auf der Website des Vereins zu lesen ist (Handball Leonberg).

Die Mannschaft setzt auf Kampfgeist und Teamwork und ruft die Fans zur Unterstützung im Sportzentrum auf. In der gegenwärtigen Lage bleibt abzuwarten, wie sich die Verletztenliste entwickelt und ob die Wildcats die dringend benötigten Punkte sammeln können. Im Hinspiel verloren sie nur denkbar knapp mit 23:25, was Hoffnung auf eine Wende in der derzeit angespannten Situation gibt.

Die Wildcats benötigen weiterhin die Unterstützung ihrer treuen Anhänger, um die Herausforderungen der Liga zu meistern und die Negativserie zu durchbrechen.