In Leonberg findet am 25. Februar 2026 eine spannende Informationsveranstaltung mit dem Titel „GEMEINSAM statt EINSAM“ statt. Diese Veranstaltung wird vom Gemeindeverein Warmbronn e.V. organisiert und lädt alle Interessierten herzlich ein. Von 17:30 bis 19:00 Uhr im Bürgerhaus Warmbronn, Hauptstr. 42, können Besucher in den Genuss von vier kurzen Referaten kommen, die sich mit aktuellen Angeboten für ältere Menschen befassen. Der Eintritt ist frei, was die Teilnahme besonders attraktiv macht.
Die Referenten sind erfahrene Fachleute: Wiebke Hebold gibt einen Überblick über die Quartiersarbeit in Leonberg, während Jutta Conrad die Aufgaben und Ziele des Stadtseniorenrates Leonberg vorstellt. Daniela John wird über die Angebote des ambulanten Hospizdienstes Leonberg e.V. sprechen, einschließlich des Trauercafés und der Trauergruppe. Den Abschluss bildet Christiane Hug-von Lieven, die das Thema Friedhofscafé behandelt. Nach den Referaten besteht die Möglichkeit für Fragen und einen Austausch, was den interaktiven Charakter der Veranstaltung unterstreicht. Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte die offizielle Webseite.
Quartiersarbeit in Leonberg
Das Quartier Leonberg Mitte spielt eine zentrale Rolle in der Förderung von Nachbarschaft und Gemeinschaftsgefühl. Ziel dieser Initiative, die 2019 in Kooperation mit der Stadt Leonberg und der Samariterstiftung ins Leben gerufen wurde, ist die Vernetzung und Zusammenarbeit zur Stärkung einer guten Nachbarschaft. Um die Wünsche der Anwohner besser zu verstehen, wurden Bedarfserhebungen durchgeführt. Die Koordinatorinnen Sandra Eisenhauer und Vera Wolf kümmern sich um die Organisation sowohl professioneller als auch ehrenamtlicher Angebote.
Regelmäßige Veranstaltungen wie der Offene Boule Treff, der jeden Donnerstag im Reiterstadion stattfindet, oder der Offene Quartierstreff, der einmal im Monat dienstags um 15 Uhr im Bürgerzentrum abgehalten wird, fördern die Interaktion unter den Anwohnern. Auch „Geh-Spräche im Quartier“ und „Fit im Freien“ sind Angebote, die die Gemeinschaft stärken. Interessierte können sich ohne Anmeldung an den Veranstaltungen beteiligen und sich bei Sandra Eisenhauer und Vera Wolf melden, um sich aktiv zu engagieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Initiative.
Die Rolle der AWO in der Quartiersarbeit
Die AWO Bezirksverband Rheinland setzt ebenfalls auf professionelles Quartiersmanagement, mit dem Ziel, die Altenhilfe zukunftsorientiert auszurichten. Ihr Fokus liegt auf den Bedürfnissen der Menschen vor Ort, wobei die stationäre Altenhilfe zunehmend in den Hintergrund rückt. Stattdessen wird das solidarische Miteinander unter Seniorinnen gefördert, um Einsamkeit zu verhindern. Die AWO zielt auf die Verbesserung und den Ausbau bestehender Nachbarschaftsnetze rund um Seniorenzentren ab und legt Wert auf generationenübergreifendes sowie interkulturelles Zusammenkommen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kommune, lokalen Akteurinnen und der Bewohnerschaft wird eine aktive Beteiligung an der Quartiersentwicklung angestrebt. Dies trägt dazu bei, die Lebensqualität für alle Generationen im Quartier zu verbessern und die Gemeinschaft sowie das Miteinander zu stärken. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der AWO.