Der Landkreis Böblingen bereitet sich auf die 15. Auflage der Kreissaftprämierung vor, die im Jahr 2026 stattfinden wird. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 16. Februar möglich. Bei dieser Veranstaltung haben sowohl Privatpersonen als auch Direktvermarkter die Chance, ihre besten Streuobstsäfte zu präsentieren und zu verkosten. Die Verkostung findet am Mittwoch, den 18. Februar, um 18:30 Uhr in der Casa im Eltinger Hof in Leonberg statt. Die Teilnehmer dürfen sich aktiv an der Auswahl der Sieger beteiligen, indem sie bei der Verkostung mitentscheiden.
Die Teilnahmebedingungen sind klar: Jeder Haushalt kann maximal eine Apfelsaft- und eine Mischsaftprobe einreichen. Dabei sollten die Proben mindestens drei Liter umfassen. Um an der Prämierung teilzunehmen, müssen die Säfte bis zum 16. Februar beim Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Eltingen, Martin Esslinger, angemeldet werden. Der Kontakt kann über die E-Mailadresse vorsitzender@ogwv-eltingen.de oder telefonisch unter 0171 2461382 erfolgen. Die Abgabe der Proben ist am 18. Februar zwischen 16:30 und 18:00 Uhr ebenfalls in der Casa im Eltinger Hof vorgesehen.
Ein Blick auf die Tradition
Die Kreissaftprämierung ist mehr als nur ein Wettbewerb; sie würdigt die heimischen Erzeuger und trägt zum Erhalt der wertvollen Streuobstwiesen bei. Diese prächtigen Landschaften sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch Teil der regionalen Identität. Im aktuellen Wettbewerb können neben Apfelsaft auch andere Variationen wie Apfel-Birne und Quitte eingereicht werden. Dadurch wird nicht nur die Vielfalt der regionalen Obstsorten gefeiert, sondern auch das handwerkliche Können der Produzenten hervorgehoben.
In einem breiteren Kontext setzt sich auch die Öko-Modellregion Landshut aktiv für die Förderung von Streuobstwiesen ein. Ein neues Projekt zur Streuobst-Zertifizierung hat das Ziel, die ökologische Landwirtschaft zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Kommunen und Schulen zu fördern. Durch die Sammelzertifizierung für nicht zertifizierte Streuobstflächen auf Bio-Standard sollen lokale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit gesteigert werden. Zertifizierte Äpfel werden in regionalen Märkten angeboten und dienen auch der Produktion von frisch gepresstem Apfelsaft für kommunale Einrichtungen und Schulen. Das Projekt startet in der Grundschule Neufahrn mit regionalem Bio-Apfelsaft, was die Verbindung zur Bildung und gesunden Ernährung stärkt.
Abschließend lässt sich sagen, dass solche Initiativen nicht nur dem Erhalt der Natur dienen, sondern auch das Bewusstsein für regionale Produkte und deren Qualität schärfen. Die Kreissaftprämierung ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie durch Zusammenarbeit und Engagement für die Umwelt ein nachhaltiger Beitrag zur Gemeinschaft geleistet werden kann. Die Bekanntgabe der Sieger und die Preisverleihung finden am Samstag, den 22. Februar, um 13:30 Uhr in der Casa im Eltinger Hof statt.
Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Projekte kann man die Seiten von lraBB, krzbb und oekomodellregionen.bayern besuchen.