Am 2. Februar 2026 fand im Mauerwerk in Herrenberg das Montagskino statt, das die Präsentation des Thrillers „Mothers Baby“ von Regisseurin Johanna Moder beinhaltete. Der Film beginnt um 20:00 Uhr, wobei die Türen bereits ab 19:30 Uhr für die Zuschauer geöffnet sind. Der Eintrittspreis beträgt 9,00 € und richtet sich an ein Publikum ab 12 Jahren.
„Mothers Baby“, ein Gemeinschaftsprojekt aus Österreich, der Schweiz und Deutschland, erzählt die packende Geschichte von Julia, einer 40-jährigen erfolgreichen Dirigentin, die sich den Traum eines Kindes erfüllt. Unter der Obhut von Dr. Vilfort, einem Spezialisten für Fruchtbarkeitsbehandlungen, beginnt Julia eine experimentelle Behandlung, die erfolgreich verläuft. Doch die freudige Erwartung wandelt sich in Herausforderung, als die Geburt ihres Kindes unerwartete Schwierigkeiten bereitet. Das Neugeborene wird sofort abtransportiert, was für Verwirrung und Ungewissheit bei Julia und ihrem Partner Georg sorgt.
Die emotionale Distanz und ihre Folgen
Trotz der Vereinigung mit ihrem Baby spürt Julia eine besorgniserregende Distanz zu dem Kind. Diese emotionale Kluft belastet nicht nur ihre Beziehung zu Georg, sondern führt auch zu beunruhigenden Gedanken: Ist das Baby wirklich ihr eigenes? Der Film behandelt eindringlich die Themen von Mutterschaft, emotionaler Verbindung und den psychologischen Herausforderungen, die damit einhergehen.
Die Filmvorführung im Montagskino fördert nicht nur das Interesse an filmischen Werken, sondern bietet auch eine Plattform für wichtige gesellschaftliche Themen. Filme wie „Mothers Baby“ können nicht nur unterhalten, sondern auch zur Diskussion über psychische Gesundheit und familiäre Bindungen anregen. Der Zusammenhang zu aktuellen Filmfestivals ist evident, wie das Beispiel von Paul Jerndal zeigt, einem schwedischen Filmemacher, der sich ebenfalls intensiv mit psychischen Themen auseinandersetzt. Jerndal gewann am 6. Juni 2023 den Preis für Sehr kurze Filme beim Festival „Gesundheit für alle“ für seinen Film „Mirrors“, der den Dialog über psychische Gesundheit fördert und die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen thematisiert.
Insgesamt vermittelt das Montagskino nicht nur cineastische Erlebnisse, sondern plant auch zukünftige Veranstaltungen, um das Bewusstsein für relevanteste gesellschaftliche Aspekte zu schärfen und die Zuschauer emotional zu erreichen.
Die Verbindung von Film und der Auseinandersetzung mit psychischer Gesundheit ist ein wachsendes Anliegen. Ledia Lazeri von der WHO hebt hervor, wie wichtig es ist, Filme als Mittel zur Sensibilisierung für psychische Gesundheitsprobleme zu nutzen, um die öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen und die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Laut WHO betrifft dies etwa jeden Sechsten in der europäischen Region.
Für weitere Informationen zur Veranstaltung besuchen Sie bitte Krzbb, Herrenberg und WHO.