Am 23. Januar 2026 steht die SG H2Ku Herrenberg unter erheblichem Druck. Die Mannschaft, die in der Handball-Oberliga spielt, konnte zum Jahresausklang 2025 nicht punkten und verlor gegen die HSG Konstanz II. Dies lässt die Sorgen vor dem bevorstehenden Spiel gegen den TuS Schutterwald noch größer erscheinen. Dieses Kellerduell findet am Samstag um 19:30 Uhr in der Mörburghalle statt, und beide Teams sind auf wichtige Punkte im Abstiegskampf angewiesen. Ein Trainerwechsel in den vergangenen Wochen hat zudem die Dynamik innerhalb der Mannschaft verändert, was die bevorstehende Herausforderung zusätzlich erschwert.
Die derzeit missliche Lage der SG H2Ku Herrenberg ist eng mit dem jüngsten Abstieg aus der Regionalliga Baden-Württemberg verbunden. Wie auf der Webseite von Mein Stuttgart berichtet wird, war der Abstieg das Resultat eines Missverständnisses bezüglich der Liga-Zugehörigkeit. Fälschlicherweise wurde den Spielerinnen mitgeteilt, sie könnten in der Regionalliga bleiben, doch die offizielle Bestätigung des Abstiegs hat für Verwirrung und Enttäuschung gesorgt.
Ein Blick auf die Herausforderung in der Oberliga
Die SG H2Ku Herrenberg wird nun in der kommenden Saison in der Oberliga spielen, was als herausfordernd eingestuft wird. Um sich auf diese neue Realität einzustellen, investiert der Verein in die Jugendförderung. Im aktuellen Spielbetrieb nehmen 23 Jugendteams teil, die von rund 60 Trainern betreut werden. Dabei stehen die Entwicklung der Spielfähigkeiten und der Spaß im Vordergrund. Zudem wurde die Handballschule der SG H2Ku im vierten Jahr erfolgreich fortgeführt, mit dem Ziel, in jeder Mannschaft einen Lizenztrainer zu installieren.
Laut der Information auf der Wikipedia-Seite zur Handball-Oberliga ist diese Liga die fünftgrößte Spielklasse im deutschen Handball und die zweithöchste für Männer und Frauen auf Landesverbandsebene. Insgesamt gibt es in der Oberliga Baden-Württemberg vielfältige Wettbewerbsstrukturen, die auch Meisterschaften und Aufstiegsregelungen betreffen.
- Die Oberliga umfasst mehrere Landesverbände und wird von einem Dachverband, dem Deutschen Handballbund, verwaltet.
- In der Regel steigt ein bis vier Mannschaften pro Saison aus der Oberliga ab.
- Die Meisterschaft wird in einem zweirundigen Ligasystem ermittelt, bestehend aus Hin- und Rückspielen.
In den kommenden Monaten wird auch ein Derby in der Oberliga für zusätzliche Spannung sorgen. Die Verantwortung für die Jugendtrainer und die Förderung junger Talente ist ein zentraler Bestandteil der Vereinsphilosophie. So wird auch eine Teilnahme an Jugendturnieren geplant, um den Zusammenhalt im Team zu stärken.
Für die SG H2Ku Herrenberg ist es nun entscheidend, die Herausforderungen der Oberliga erfolgreich zu meistern und einen Neuanfang zu starten, um auch in der zukünftigen Saison auf eine positive Entwicklung zurückblicken zu können. Der Verein ruft alle Interessierten zu engagierten Unterstützungen und Mithilfe auf, um die Zukunft des Handballs in Herrenberg zu sichern.