Am vergangenen Wochenende fand ein sportliches Event statt, das die deutsch-österreichische Freundschaft vertiefte. Vom 29. bis 31. August 2025 hatte die Union TTC Esternberg ihr gemeinsames Trainingslager mit dem TSV Grafenau 1862 e.V. in Esternberg organisiert. Der Austausch, der finanziell durch das EU-Programm Interreg Bayern–Österreich unterstützt wurde, zählte durchschnittlich 22 Teilnehmer. Unter der Leitung der externen Trainer Miklosz Szalaba und Waleri Mank wurden intensive Übungseinheiten durchgeführt, die mit einem Freundschaftsspiel und geselligen Abenden ergänzt wurden.
Die Organisatoren zogen ein äußerst positives Fazit. Es zeigte sich nicht nur eine Verbesserung der sportlichen Fähigkeiten, sondern auch eine Stärkung der Zusammenarbeit und ein reger interkultureller Austausch. Diese Erfahrungen führten zu einer Einigung auf die Fortführung des Trainingslagers in der Zukunft, wobei der UTTC Esternberg fortan regelmäßig am „Legendenturnier“ des TSV Grafenau teilnehmen wird. Diese Bestrebungen sind Teil eines kontinuierlichen Engagements, das über reine Sportaktivitäten hinausgeht.
Grenzen überwinden im Tischtennis
Das Trainingslager ist nur ein Teil eines größeren Rahmenprogramms, das auch den „Grenz-Land-Cup“ im Tischtennis umfasst. Ein Projekt, das für den Zeitraum vom 07. April 2023 bis 17. Juni 2023 planmäßig stattfindet, wird 16 Teams, jeweils bestehend aus 4 bis 6 Spielern, in 32 Standorten gegeneinander antreten lassen. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, soziale Kontakte und Freundschaften über Landesgrenzen hinweg zu fördern. Die tiefere Verbindung zu anderen Spielern und deren Spielsystemen soll den Teilnehmern einen klaren Mehrwert bieten, da kulturelle Grenzen hier spielerisch abgebaut werden.
Der Leadpartner dieses Projektes ist Dirk Fischer von Sport Wart des TTF Garham e.V. in Passau. In Zusammenarbeit mit weiteren Teilnehmern wie dem TTF Garham e.V. und der SPG Schardenberg in Schärding, wird die Veranstaltung eine Plattform bieten, um auch grenzüberschreitende Freundschaften zu entwickeln und die sportliche Gemeinschaft zu stärken.
Inklusion im Sport
Der Grundgedanke von Inklusion im Sport wird auch in den Projekten der nächsten Jahre deutlich. Ab dem 15. September 2025 steht die Organisation eines internationalen Turniers für Rhythmische Sportgymnastik in Trier im Mittelpunkt. Dieses Turnier zielt darauf ab, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen, um Werte wie Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung zu fördern. Initiatoren sind die Partnervereine RSG Trier e. V. und Rythmica Lux aus Luxemburg, die gemeinsam Ressourcen und Fachkenntnisse teilen, um eine inklusive Sportveranstaltung zu gestalten.
Durch solche grenzüberschreitenden Projekte sollen Barrieren abgebaut werden. Langfristig ist es das Ziel, nachhaltige Netzwerke zu etablieren und die Inklusion im Sport weiter zu stärken. Das Gesamtbudget für dieses Projekt beträgt 30.500 €, aus dem 27.450 € durch die Europäische Union kofinanziert werden. Dieses Engagement verdeutlicht den breiten Ansatz, der im Rahmen des Interreg-Programms verfolgt wird, um neue Kooperationen und soziale Integrationsprojekte zu fördern.