Am 11. Februar 2026 um 19:00 Uhr präsentiert das Bärenkino Böblingen die filmische Entdeckung „Good fortune – Ein Engel auf Abwegen“. Der Film, der Teil der ökumenischen Filmreihe „Zwischen Himmel und Erde“ ist, erzählt die humorvolle und tiefgründige Geschichte von Gabriel, einem Engel gespielt von Keanu Reeves. Gabriel, der über „Übungsflügel“ verfügt, trifft auf Arj, einen Mann, der in seinem Auto lebt. In der Handlung strebt Gabriel danach, mehr zu helfen, als es ihm vorgeschrieben ist und gewährt den Zuschauern einen Einblick in die menschlichen Erfahrungen und das Leben selbst. Die Einführung und das anschließende Nachgespräch werden von Petra Waschner geleitet. Für den Film ist ein Ticketpreis von 10 Euro vorgesehen, Tickets können entweder über die Homepage des Bärenkinos oder an der Abendkasse erworben werden. Die Platzwahl ist frei.
Die Veranstaltung wird von der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Böblingen in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Böblingen sowie dem Bärenkino Böblingen organisiert. Diese lokale Initiative zielt darauf ab, den interreligiösen Dialog zu fördern und eine Plattform für tiefere Gespräche zu schaffen, insbesondere über Themen, die in Filmen behandelt werden.
Religiöse Elemente im Film
Die Verbindung zwischen Film und Religion ist seit jeher ein spannendes Thema. Filme besitzen die Fähigkeit, nicht nur Unterhaltung zu bieten, sondern auch zu religiösen und spirituellen Gesprächen anzuregen. Wie beispielsweise in dem Hinweis von rpi-loccum, Filme wie „Monsieur Claude und seine Töchter“ oder „Noah“ zeigen, wie religiöse Aspekte in verschiedene narrative Kontexte integriert werden können. Diese Filme und viele andere eröffnen Erzählräume, die Fragen zu Glauben und existenziellen Erfahrungen hervorrufen. Sie laden das Publikum ein, über die eigene Lebenssituation, den Glauben und die Werte nachzudenken.
In diesem Sinne wird auch „Good fortune – Ein Engel auf Abwegen“ betrachtet, da die Geschichte um Gabriel und Arj nicht nur humorvoll ist, sondern auch tiefere Fragen zu Menschlichkeit und Hilfe aufwirft, die zur Selbstreflexion anregen können. Die ästhetische und emotionale Erfahrung des Films könnte bei den Zuschauern eine religiöse Dimension hervorrufen und zu intensiven Diskussionen führen.
Vielfältige Angebote im Bereich Erwachsenenbildung
Neben der Filmvorführung bietet der Kirchenbezirk Böblingen eine Reihe weiterer Veranstaltungen an, die die Themen Glauben, soziale Gerechtigkeit und historische Persönlichkeiten behandeln. So findet am selben Tag, dem 9. Februar 2026, um 14:30 Uhr ein Frauenkreis im evangelischen Gemeindehaus in Altdorf statt. Zudem sind zahlreiche Angebote für die kommenden Monate geplant, wie ein Seniorennachmittag in Steinenbronn oder ein biblisch-literarischer Salon in Böblingen im Mai 2026. Diese Veranstaltungen, geleitet von Petra Waschner M.A., sollen die Gemeinschaft stärken und Raum für Dialog und Bildung bieten.
Das Engagement der Erwachsenenbildung zeigt, wie wichtig es ist, die Menschen nicht nur über religiöse Inhalte zu informieren, sondern auch einen Raum für die Auseinandersetzung mit persönlichen und gesellschaftlichen Fragen zu schaffen. Die Veranstaltungen sollen dazu beitragen, Werte wie Gewaltfreiheit, Rassengleichheit und soziale Gerechtigkeit, wie sie auch von Figuren wie Martin Luther King Jr. vertreten wurden, zu fördern und in den Alltag zu integrieren.
Für Interessierte bietet die ökumenische Filmreihe einen wertvollen Anlass, nicht nur Unterhaltung zu erleben, sondern auch über tiefere Fragen des Lebens und des Glaubens ins Gespräch zu kommen.