Am Freitag, den 7. Februar 2026, wurde in einem Wohngebiet in Bietigheim ein Einbruch verübt. Laut einem Bericht von news.de geschah der Vorfall zwischen 17:00 Uhr und 20:15 Uhr. Unbekannte Täter schlichen sich in ein Reihenhaus am östlichen Ortsrand in Richtung Freiberg/Neckar. Die Einbrecher gelangten über den Garten auf das Grundstück, hebelten ein Fenster auf und drangen in das Gebäude ein. Die Räumlichkeiten wurden durchwühlt, wobei Gegenstände entwendet wurden. Der genaue Wert der gestohlenen Stücke ist bislang unbekannt. Die Polizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Dieser Vorfall ist Teil einer besorgniserregenden Entwicklung in der Region. Am gleichen Wochenende kam es zu weiteren Einbrüchen im Kreis Ludwigsburg, wie ludwigsburger kreiszeitung berichtet. In Pleidelsheim wurde ein Fenster eines Zweifamilienhauses aufgehebelt, wobei der Schaden auf etwa 1.500 Euro geschätzt wird. Ob etwas entwendet wurde, ist allerdings noch unklar. In Bietigheim-Bissingen gelangten Einbrecher durch eine aufgebrochene Balkontür in eine Wohnung, und der Schaden wurde auf circa 500 Euro beziffert. Auch in Ludwigsburg wurde ein Einbruch in ein Einfamilienhaus festgestellt, bei dem die Einbrecher trotz Durchsuchung der Räumlichkeiten nichts entwendeten. Hier lag der Schaden bei etwa 100 Euro.

Alarmierende Felder

Die Kriminalstatistik zeigt, dass Einbrüche in Wohnhäuser im Winter häufig zunehmen. Laut den Daten von Statista

Das Einbruchsrisiko ist vor allem in städtischen Gebieten erhöht, wobei Bremen, Berlin und Hamburg die traurigen Spitzenreiter sind. Im Jahr 2023 betrug die höchste Einbruchsrate Mülheim an der Ruhr mit 283 Fällen pro 100.000 Einwohner, während die niedrigste Rate in Fürth mit 33 Fällen verzeichnet wurde. Die Polizei hat im Jahr 2023 rund 9.890 Tatverdächtige ermittelt, wobei 42,9 Prozent – ein Höchststand – ausländische Tatverdächtige waren.

Einbrüche verursachen nicht nur materiellen Schaden, sondern beeinträchtigen auch das Sicherheitsgefühl der Betroffenen erheblich. Die psychischen Folgeschäden sind häufig und belasten die Opfer über den unmittelbaren Schaden hinaus.