Am 1. Februar 2026 besteht in Nufringen, einer Gemeinde im Landkreis Böblingen, eine hohe Gefahr für Autofahrer, in einen Blitzer zu fahren. Laut aktuellen Verkehrsinformationen, die heute um 06:15 Uhr veröffentlicht wurden, erfolgt eine Geschwindigkeitskontrolle im gesamten Stadtgebiet. Der Blitzerstandort befindet sich an der Umgehungsstraße, PLZ 71154, Nufringen, und wurde bereits um 05:37 Uhr gemeldet. Das vorgegebene Tempolimit liegt bei 70 km/h. Autofahrer müssen sich vor Bußgeldern und möglichen Fahrverboten für Raser und Drängler in Acht nehmen, wie news.de berichtet.

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, setzen Polizei und Ordnungsämter mobile sowie feste Blitzer ein. Die Überwachung erfolgt fortlaufend, um sicherzustellen, dass Fahranfänger und ortsunkundige Fahrer durch Blitzanlagen erzieherisch beeinflusst werden. Die Blitzerdichte in Deutschland ist variabel, wobei Baden-Württemberg mit 2,95 Messgeräten pro 100 Quadratkilometer die höchste Dichte an stationären Blitzern aufweist. Insgesamt gibt es hier 1.056 fest installierte Geschwindigkeitskontrollen, darunter 662 in 50er-Zonen und 207 Ampelblitzer. Diese Tatsachen werden auch auf der Blitzerkarte verzeichnet, die unter bussgeldkatalog.org zugänglich ist.

Von mobilen zu festen Blitzern: Ein Trend

Ein signifikantes Phänomen in der Verkehrssicherheitsüberwachung ist der Trend, von mobilen zu festen Blitzern überzugehen. Mobile Blitzer werden oft dort eingesetzt, wo sie den Verkehr präventiv beeinflussen können. Während stationäre Blitzer in der Anschaffung teurer sind, neigen Fahrer nach dem Überfahren solcher Anlagen eher dazu, wieder zu beschleunigen. Niedersachsen experimentiert seit 2015 mit einem Pilotprojekt für Abschnittskontrollen, bei dem die Durchschnittsgeschwindigkeit über mehrere Anlagen auf einer Strecke ermittelt wird, was möglicherweise eine zukünftige Entwicklung dieser Technologie darstellt.

Insgesamt zeigt die Analyse von Allianz Direct, dass die Verteilung der Blitzer in Deutschland stark regional variiert. Während Baden-Württemberg die höchste Anzahl an festen Blitzern aufweist, hat Bayern mit 74 stationären Blitzern pro 100 km² die niedrigste Dichte. Dies lässt sich auf strenge Verkehrspolitik und die hohen Kosten für Anschaffung und Betrieb zurückführen. Auch in anderen Bundesländern wie Bremen und Hamburg gibt es ausgeprägte Unterschiede in der Blitzerdichte, die durch spezifische landespolitische Entscheidungen geprägt werden.

Übersicht der Blitzeranzahl pro Bundesland

Bundesland Anzahl Blitzer Blitzer pro 100 km²
Baden-Württemberg 1.056 2,95
Nordrhein-Westfalen 923 0,27
Hessen 640 0,30
Niedersachsen 439 0,09
Brandenburg 203 0,068
Sachsen 198 0,107
Mecklenburg-Vorpommern 91 0,039
Bayern 74 0,010
Schleswig-Holstein 60 0,038
Saarland 48 0,187
Thüringen 46 0,028
Hamburg 43 0,57
Bremen 43 1,02
Rheinland-Pfalz 31 0,016
Sachsen-Anhalt 28 0,014
Berlin 26 0,292

Die Daten verdeutlichen die unterschiedlichen Ansätze der Verkehrsüberwachung und die Notwendigkeit für Autofahrer, verantwortungsbewusst zu fahren. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit weiterhin effektiv sind.